Ein Begriff der in Deutschland inflationär benutzt wurde, bis er heute fast in jeder Diskussion auftaucht, ist "Nazi". Wer sich online ein paar Diskussionsforen, Kommentarfunktionen oder den Kommentarbereich (mitunter auch Artikel) mancher Zeitung ansieht, stößt schnell und häufig auf diesen Begriff und manchmal auch eine Definition.
Und hier beginnt das unerträgliche. Wie viele Menschen nicht den leisesten Hauch einer Ahnung haben, was "Nazi" wirklich bedeutet, wo das Wort herkommt und was damit gemeint ist (bzw. war) ist erschreckend.
Und weil es wie immer der Klarheit bedarf: es geht hier nicht darum "einen Ruf zu retten" - weder der Beschimpften noch der ursprünglichen Nazis. Erste sind eine extrem heterogene Gruppe von denen es vielleicht mancher "ist" aber nach meinem dafürhalten die Meisten nicht - was die Gesamtheit wiederum weder zu Heiligen noch "guten Menschen" oder "den einzigen Intelligenten" macht - sondern lediglich nicht zu Nazis per se. Kein Nazi zu sein, bedeutet nicht, kein Antisemit, kein Fremdenhasser usw. sein zu können. Mehr dazu aber unten.
Mal ein kurzer, anonymer und wertungsfreier Überblick über Definitionen, denen ich in den letzten Monaten über den Weg las oder diskutierte.
Nazis wären dementsprechend (teils kombiniert angetroffen, selten mehr als zwei): Judenhasser, judenhassende Fremdenfeinde, Islamophobiker, Faschisten, Einwanderungsgegner, Flüchtlingskritiker, Klimawandelzweifler, Militaristen, Anhänger oder Leiter deutscher Großkonzerne, Skinheads, Hooligans, Nationalisten, Konservative, konservative Katholiken, verschiedene Päpste, Christen, Schusswaffenbesitzer (Zitat: ihr Schusswaffennazis), AfDler, Pegida-Teilnehmer, Sachsen, Dresdner, Deutsche, Kontrolleure, Türsteher, Discobetreiber, Zollbeamte, Polizisten usw. usf.
Nur zwei Mal bin ich auf Stimmen gestoßen, die darauf hinwiesen, dass der Begriff etwas mit dem Nationalsozialismus zu tun hat - allerdings ohne hier weiterführende Definitionen oder hilfreiche Anmerkungen zu machen.
Dabei ist es offensichtlich und eigentlich auch Inhalt des Schulunterrichtes. Die Nationalsozialisten, also Mitglieder der NSDAP, wurden, weil der Begriff recht sperrig und lang ist, durch den Volksmund schlicht als "Nazis" bezeichnet.
Mitglieder der NSDAP also als Nazis zu bezeichnen - per definitionem absolut richtig.
Nun gibt es diese Partei nicht mehr, und auch offen bekennende oder verdeckt entsprechend handelnde Anhänger ihrer Ziele (die man dazu nebenbei auch kennen müsste) finden sich ebenfalls mehr selten als so häufig, wie es der Gebrauch des Kürzels vermuten ließe.
Auf der anderen Seite haben viele Alliierte während des Weltkrieges "Nazi" angefangen, als Pseudonym zu nutzen. Erst für die Soldaten, schließlich die Bewohner des Reiches. Das dürfte den Rufern aber ebenfalls nicht genehm kommen - denn dann wären auch sie Nazis.
Wenn wir nun nach den Inhalten der NSDAP fragen, also dem, was ihre Anhänger glaubten wünschten und verfolgten, so müssen wir erstmal jede kleinliche Differenzierung wegbügeln. Also völlig außer acht lassen, dass es lediglich rund 900 000 Mitglieder gab, bis sie die Macht ergreifen konnte. Dann stiegen die Zahlen aber rasant und um das Jahr 1943 verzeichnete sie ihren höchsten Mitgliederstand von fast 8 Millionen. Man kann sich also denken, dass weniger Übereinstimmung mit Inhalten als Opportunismus die Menschen zur Mitgliedschaft trieb. Umso mehr, als das bestimmte Vergünstigungen oder Möglichkeiten mit einem Eintritt verbunden waren.
Dies müssen wir also ignorieren, wenn wir über die Inhalte reden. Und ja, dadurch wird das Bild zentriert und gleichzeitig unscharf.
Was hinter den Nazis und dem Nationalsozialismus steckt, kann sich jeder anhand des Namens, des Parteiprogrammes, der durch Fahnder und Historiker erarbeiteten Absichten, der Reden und privaten Gespräche der Führer der Partei (bei Hitler angefangen über Goebbels und Göring bis hin zu deren Stellvertretern (Heß, Heydrich, Bormann usw.) und schließlich natürlich der historischen Fakten, Ereignisse, Gegebenheiten usw. selbst erschließen.
Antijudaismus aus dem Antisemitismus erwuchs gehörte mit Sicherheit zur Partei - aber war sie essentiell für die Partei, für die Mitgliedschaft? Gab es Nazis, die nicht nur Mitglied der NSDAP waren sondern auch keinen Hass auf Juden pflegten?
Allerdings. Mindestens ein Nazi hat es sogar auf die Wand der Gerechten unter den Völkern in Yad Vashem geschafft. Jener Gedenkstätte in Israel, welche die Namen der Menschen ehrt, die Juden halfen, als sie in den Holocaust geschickt werden sollten.
Karl Plagge war sein Name. Als Mitglied der NSDAP weigerte er sich, die Rassenlehre zu akzeptieren und weiter zu verbreiten. Als er im Krieg zum Kommandeur und hochrangigen Offizier wurde, nutzte er diese Position, um die Juden des Ghettos von Vilnius zu unterstützen. Er gab ihnen größere Rationen, erlaubte allerlei eigentlich alltägliche Dinge die aber unter Todesstrafe verboten waren und ließ ihnen warme Kleidung und Brennstoff für ihre Wohnungen zu kommen. Er versuchte die SS von Mordaktionen abzuhalten oder die betreffenden zu warnen. Als er nach dem Krieg über diese Taten bei seinem Tribunal Unterstützung von Überlebenden erhielt, die zu seinen Gunsten aussagten, verweigerte er die Einstufung als "entlastet" und bestand darauf als "Mitläufer" gelistet zu werden. Er begründete dies damit, dass er nicht mehr unternahm, um die Menschen zu retten.
Er wurde sogar auf der berühmten Wand der Gerechten unter den Völkern in Yad Vashem eingetragen. Ein Nazi auf der Ehrenwand der Juden in Israel.
Auch der berühmte Oskar Schindler war (wenn auch spät eingetretenes) Mitglied der NSDAP, Kriegsgewinnler und zeitweise sogar Spion für das Reich gewesen. Aber auch er bemühte sich für die Zwangsarbeiter eine Überlebensschance zu schaffen und machte sich Vorwürfe nicht mehr getan zu haben.
Jetzt mag mancher behaupten, dass dies keine "richtigen Nazis" waren, wenn sie nicht an der Judenverfolgung teilnahmen, und dass mindestens Plagge von der Partei auch abgestraft wurde. Dies ändert aber nichts daran, dass sie Mitglieder der Partei waren und erst eintraten, als deutlich war, wohin die Reise dieser Partei geht (1931 und 1939).
Kurz gesagt, ja, man konnte Nazi sein und dabei Antisemitismus ablehnen, auch wenn dies manchmal nur zugunsten des kleineren Bruders Antijudaismus war. Leider wird Antisemitismus heute fast synonym mit "Nazi" in einer sehr weiten Auslegung verwendet, was dazu führt, dass wir ihn bei Personen, die völlig unverdächtig sind Nazis, Rechtsradikale oder auch nur ansatzweise so bezeichenbar zu sein, negieren. In der Linkspartei, in der "progressiven Medienwelt" wie auch unter unseren exotischen Einwanderern bei denen so gar nichts deutsch ist, wird er deswegen ausgeblendet bis zu einem auf Wahnsinn deutenden Grad. Wenn in allen deutschen Großstädten tausende unserer Einwanderer aufmarschieren und eindeutig antisemitische Parolen gröhlen und unsere Gesellschaft bis zu unseren "Meldern" des Journalismus darüber höchstens am Rande die Augenbrauen heben, dann sollte dies die Frage nach dem "Warum" aufstellen.
Fremdenfeindlichkeit? Ist das definierend oder wenigstens wichtig um Nazi zu sein? Wie stand es um die Einwanderung ins "Nazi-Reich", wie standen die Führer und Mitglieder "Fremden" gegenüber?
Um es kurz zu machen, das Programm der Partei sagte von Anfang an, dass Einwanderung gestoppt, eingewanderte Personen ausgewiesen werden sollten.
Und in der Realität fühlten sich offensichtlich nur wenige Menschen angezogen. Aber es gab Immigration und es gab "Integration" - auch wenn sie sich erschreckend darstellt. So wanderten Faschisten aus anderen Ländern nach Deutschland aus, etwa der US-Ire Wiliam Joyce, welcher später als Propgandasprecher tätig war.
Die letzten Verteidiger Berlins 1945, die meist bis zum Tod kämpften (sie hatten allerdings auch nichts anderes zu erwarten), waren u.a. Soldaten der 33. Waffen-SS Division Charlemagne, einer Einheit aus freiwillig gemeldeten Franzosen. Eine Einheit wurde ausschließlich aus Muslimen gebildet, die SS-Division Handschar.
Hitler traf sich mit allerlei Fremden und bemerkte gegenüber Gesprächspartnern öfter, wie sehr er diesen oder jenen fremden Aspekt verehrte oder schätzte. So etwa den Islam, der ihm stärker und praktischer erschien, als das "schlaffe Christentum", welches nach abgeschlossener Eroberung und Auslöschun der Juden angegangen würde (s. Tischgespräche). Hinduistische Inder, die für die Unabhängigkeit von England kämpften waren ebenso Gäste, wie irische Unabhängigkeitskämpfer. Zwar ist hier auch eine Zweckgemeinschaft der Hintergrund und schließt den Hintergedanken der anschließenden "Trennung" nicht aus, aber aus dem Handeln selbst ist eine Fremdenfeindlichkeit nicht zu erkennen.
Die vermeindliche und mitunter reale Fremdenfeindlichkeit, heute auch gerne als Xenophobie gebrandmarkt, ist entweder ein Nationalismus, der das "Fremde" lediglich nicht im eigenen Land haben will", eher aber im Rassismus begründet, der die "Arier" als "Herrenmenschen" definiert, alle anderen dementsprechend als "Untermenschen" (ein Begriff der zu meinem erschrecken ebenfalls sehr häufig von Aktivisten aller politischen Richtungen benutzt wird) und so begegnete man Menschen anderer "Rasse". Arrogant, herablassend usw. Die schlimmsten Auswüchse konnte man an der Behandlung russischer Kriegsgefangener sehen, die schlimmer als Tiere behandelt wurden, während Westalliierte zwar auch kein schönes Leben in Gefangenschaft führten, aber sich wenigstens nicht mit blanken Händen Löcher buddeln mussten, um darin zu leben. Ein Schicksal, welches sowjetische Gefangene mit manchem deutschen Kriegsgefangenen 45 teilten, aber das nur am Rande.
In den letzten Jahren sind die schlimmsten Beispiele solche, bei denen ein Mensch wegen anderer Hautfarbe oder kultureller Angewohnheiten angegriffen und in einigen Fällen schwer verletzt oder sogar getötet wurde. Ein Massenühänomen ist es bis heute, zu Zeiten eben von Pegida, HogeSa und Co. nicht.
Wie die oben genannten Beispiele gibt es aber auch hier eine Reihe von (historischen) Nazis, Mitgliedern der NSDAP, bekannten Verehrern der Anführer der Partei und Gläubige in deren "erneuernde Kräfte", die sich nicht dieser, ich fasse es mal unter einem Begriff zusammen, Menschenverachtung anschlossen. Selbst wenn diese Rassisten waren und sich aufgrund ihrer "Rasse" für etwas Besseres hielten, so begegneten sie darüber den "Untermenschen" nicht mit Hass oder Bösartigkeit. Die Abstufungen sind manigfaltig und diese Differenzierung ist schmerzhaft komplex. Ist Rassismus weniger schlimm wenn jemand, der glaubt aufgrund seiner Hautfarbe Schwarzen überlegen zu sein weniger schlimm, daraus ableitet ihnen helfen zu müssen (bspw. durch Schulen, medizinische Forschung etc.)?
Eine Antwort auf diese Frage erlaube ich mir nicht, stehe jedoch schnellen Eindeutigkeiten kritisch gegenüber.
Andersherum finden wir Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sehr wohl weltweit vertreten. Auch bei solchen, die absolut zweifelsfrei keine Nazis sind - Zentralafrikaner, Indonesier, Malayen, Kubaner, Ureinwohner usw. usf.
Es sind also typische, aber nicht zwingende Elemente um ein "Nazi" zu sein und durch einzelne oder mehrere dieser Züge allein wird ein Mensch auch nicht zum Nazi.
Es täte der Gesellschaft gut, wenn wir unsere Wort wieder mehr nach ihrem Inhalt auswählten, und weniger nach Wunsch oder Emotion. Gerade im Umgang mit Gegnern haben wir den Hintergrund der politischen Korrektheit völlig aus den Augen verloren.
Nennt man die Dinge beim Namen, kann man den Vorwurf überprüfen - verfälscht man Definitionen und schmeisst polemische Beleidigungen um sich, wird die Lage nur stetig eskalieren. Sei es "Pack", "Nazi" oder "Gutmensch".
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Freitag, 4. März 2016
Dienstag, 16. Februar 2016
Berliner Erzbischof erweist sich als Geschichtsversager - im Mainstream
Kleriker verdienen aufgrund ihrer Position und Arbeit Respekt. So bin ich erzogen, so fühle ich. Aber sie bleiben Menschen und haben als solche nicht nur Stärken und Fachgebiete, sondern auch Schwächen und profunde Unkenntnisse. Seine Exzellenz Erzbischof Heiner Koch hat dies gerade mal wieder deutlich gemacht.
Letztlich waren es Sondergesetze und Maßnahmen, welche den Nazis die Macht in die Hand drückten, die Strafe auf den Hochverrat zu einer Farce werden ließen. Auch damals wurde gesagt, wir schränken unsere junge Demokratie ein, um Extremisten zu begegnen. Mit dem Erfolg, dass die vermeintlichen Retter der Untergang waren.
Diese Maßnahmen, dieser Retterstatus wird bspw. von der BpB als eine Fehleinschätzung der NSDAP durch die Reihen aller Politiker der Weimarer Republik gewertet, die aufgrund des erfolgreichen "Handlings" über die Jahre nicht mehr als so schwere Bedrohung gesehen wurde. Hindenburg ging die unseelige Allianz ein, weil er dachte und berichtet bekam, er könne den "Gefreiten" lenken.
Sich jetzt hinzustellen und diesen Vergleich zu ziehen, um gleich darauf von "Grenzen aufzeigen" und angesichts zahlloser Übergriffe AUF die AfD, ihre Mitglieder, Vertreter, interessierte Besucher und unbeteiligte Plakatierer lediglich inbsesondere von der Würde der Flüchtlinge zu sprechen, ist so an der Geschichte vorbei...
Unsere Gründungsväter um Adenauer haben die Lehren der Geschichte und funktionierender bzw. versagender Demokratie vor Augen gehabt, als sie die BRD mit den Westalliierten gründeten und ihre Grundregeln festlegten. Wir erleben, wie auf der einen Seite linksradikale Gewalt marginalisiert wird, Migrantengewalt geleugnet, verheimlicht, entschuldigt und schöngeredet. Beide haben auch die Kirche(n) zum Ziel. Erst jüngst erlebten wir, wie Kanzlerin, Justizminister und Ministerpräsidenten sich wieder und wieder über Regeln und Gesetze hinwegsetzten - vor allem gegen AfD, Pegida u.ä. Dreyers Manipulation des SWR um undemokratisch einen Debattenausschluss zu erwirken nur als ein Beispiel. Die Auflösung der Gewaltenteilung, von Maas betrieben, die Einstellung einer ehemaligen Stasimitarbeiterin als Denunziantin, Entschuldigung, als Hasssprache Suchende, ebenfalls von Maas, die Vergabe des Verfassungsschutzpräsidentposten an eine arrogante, linksradikale Person, welche auf die Aufdeckung ihrer fehlenden Qualifkation und Nichterfüllung der gesetzlichen Anforderungen mit einem "ist doch nicht meine Schuld" reagierte - all dies sollte sie an den Untergang der Weimarer Repubik gemahnen. Es war nicht das Volk, das Hitler und seine Getreuen an Positionen absoluter Macht brachte. Auch wenn gerne etwas anderes behauptet wird. Die NSDAP fuhr 33/34 Wahlstimmen ein die in Prozent den heutigen Anteilen der CDU ähneln.
Nur zur Veranschaulichung noch ein Wahlplakat des katholischen Zentrums 1932
„Ich denke, auf manche Entwicklungen im ’Dritten Reich’, als sie noch abwendbar waren, hat man zu spät beziehungsweise nicht eindeutig genug reagiert“, sagte der katholische Bischof dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Das darf nicht wieder passieren.“ Koch forderte einen konsequenten Umgang mit Pegida-Anhängern.Eure Exzellenz Erzbischof Koch - die Verhältnisse in der Weimarer Republik waren nicht ganz so passiv, wie Sie es scheinbar verstanden haben. Hitler putschte bereits 1924. Erfolglos. Die Republik war in der Lage sich zu verteidigen. Es waren über Jahre hinweg konservative, rechte Kräfte, welche die Nazis behinderten, bekämpften und ihnen Wählerstimmen wegschnappten. Es war ein Staat und eine Gesellschaft, die eben nicht einfach so radikalen das Wort überließ.
„Es kann auch ein Ausdruck von Barmherzigkeit sein, unmissverständlich und eindeutig zu reden und deutlich zu machen, wo Grenzen sind, die wir nicht überschreiten werden, etwa im Hinblick auf die Würde eines jeden Menschen, auch des Flüchtlings“, sagte Koch, der vor seinem Amtsantritt in Berlin Bischof in Dresden war.
Letztlich waren es Sondergesetze und Maßnahmen, welche den Nazis die Macht in die Hand drückten, die Strafe auf den Hochverrat zu einer Farce werden ließen. Auch damals wurde gesagt, wir schränken unsere junge Demokratie ein, um Extremisten zu begegnen. Mit dem Erfolg, dass die vermeintlichen Retter der Untergang waren.
Diese Maßnahmen, dieser Retterstatus wird bspw. von der BpB als eine Fehleinschätzung der NSDAP durch die Reihen aller Politiker der Weimarer Republik gewertet, die aufgrund des erfolgreichen "Handlings" über die Jahre nicht mehr als so schwere Bedrohung gesehen wurde. Hindenburg ging die unseelige Allianz ein, weil er dachte und berichtet bekam, er könne den "Gefreiten" lenken.
Sich jetzt hinzustellen und diesen Vergleich zu ziehen, um gleich darauf von "Grenzen aufzeigen" und angesichts zahlloser Übergriffe AUF die AfD, ihre Mitglieder, Vertreter, interessierte Besucher und unbeteiligte Plakatierer lediglich inbsesondere von der Würde der Flüchtlinge zu sprechen, ist so an der Geschichte vorbei...
Unsere Gründungsväter um Adenauer haben die Lehren der Geschichte und funktionierender bzw. versagender Demokratie vor Augen gehabt, als sie die BRD mit den Westalliierten gründeten und ihre Grundregeln festlegten. Wir erleben, wie auf der einen Seite linksradikale Gewalt marginalisiert wird, Migrantengewalt geleugnet, verheimlicht, entschuldigt und schöngeredet. Beide haben auch die Kirche(n) zum Ziel. Erst jüngst erlebten wir, wie Kanzlerin, Justizminister und Ministerpräsidenten sich wieder und wieder über Regeln und Gesetze hinwegsetzten - vor allem gegen AfD, Pegida u.ä. Dreyers Manipulation des SWR um undemokratisch einen Debattenausschluss zu erwirken nur als ein Beispiel. Die Auflösung der Gewaltenteilung, von Maas betrieben, die Einstellung einer ehemaligen Stasimitarbeiterin als Denunziantin, Entschuldigung, als Hasssprache Suchende, ebenfalls von Maas, die Vergabe des Verfassungsschutzpräsidentposten an eine arrogante, linksradikale Person, welche auf die Aufdeckung ihrer fehlenden Qualifkation und Nichterfüllung der gesetzlichen Anforderungen mit einem "ist doch nicht meine Schuld" reagierte - all dies sollte sie an den Untergang der Weimarer Repubik gemahnen. Es war nicht das Volk, das Hitler und seine Getreuen an Positionen absoluter Macht brachte. Auch wenn gerne etwas anderes behauptet wird. Die NSDAP fuhr 33/34 Wahlstimmen ein die in Prozent den heutigen Anteilen der CDU ähneln.
Nur zur Veranschaulichung noch ein Wahlplakat des katholischen Zentrums 1932
Samstag, 13. Februar 2016
Dresden und sein Gedenken - ein Trauerspiel Deutschlands
Es dürfte nur wenige Menschen in Deutschland geben, die täglich Zeitung lesen oder sich politisch interessieren, und nicht wissen, was am 13.2.1945 mit Dresden passierte. Damals luden britische Bomber ihre tödliche Fracht über der bis dahin verschonten und darum für zehntausende von Flüchtlingen zum Ziel gewordenen aus. Allerdings nicht "nur" einfache Bomben. Auf eine Welle von normalen Bomben, die Schäden an den Fassaden und Dächern verursachten und sie so anfälliger für Flammen machten folgten 650 000 Brandbomben - nahezu eine für jeden Einwohner, die ein Maximum an Opfern und Schäden erreichen sollten. So verwandelte das britische Kommando unter ihrem Chef Harris Dresden in eine Hölle auf Erden, in der die Flammen sich gegenseitig die Luft nahmen und dabei solch ein Sog entstand, dass fliehende Kinder und nach manchem Bericht sogar Erwachsene wie von Geisterhand hineingezogen wurden und elendig verbrannten.
Noch während die Stadt brannte und die Menschen noch flüchteten erreichte am folgenden Tag eine US Bomberflotte die Stadt und lud weitere Bombenlast ab. Und noch einmal am Tag darauf.
Zahllose Augenzeugen berichteten darüber, dass die Fliehenden von Jagdflugzeugen im Tiefflug beschossen worden wären. Eine Prüfung ergab aber weder Unterlagen zu eingesetzten Jagdflugzeugen (es gab faktisch keine Luftabwehr über Dresden) noch fand man bei einer Sondierung in der betreffenden Region außerhalb Dresdens entsprechende Geschosse im Boden, womit der Fall offiziell als Falschbehauptung beendet gilt.
Die Überlebenden kehrten zurück und begannen die Toten einzusammeln und ihre Überreste zu krematieren, indem sie riesige Scheiterhaufen errichteten. Dies war aufgrund der Seuchengefahr notwendig. Geregelte Bestattungen lagen völliger außer der Fähigkeit der Bevölkerung in ihrer zerstörten Stadt. So aber konnten auch keine Daten erfasst werden. Wie viele Opfer es nun genau gab, ist eine bis heute strittige Frage, die von zehntausend bis zu hunderttausend geschätzt wird. Verschiedene Kommissionen kamen auf Ergebnisse von ca. 22 000 bis 35 000 Toten - auch hier unter Widerspruch mit den Zeugenaussagen.
Was nun stimmt in diesen beiden strittigen Fragen, ich weiß es nicht. Und ehrlich gesagt, ist es mir, abgesehen von den tausenden Einzelschicksalen, auch egal ob es nun 22 oder 35 000 Tote waren - denn es ist ein Grund zur Trauer und eine Schande für die Alliierten. Wir wissen heute, dass die Angriffe auf Zivilisten absolut nichts gebracht haben außer Leid, Zerstörung, Fatalismus und Tod.
Daran wäre heute in Dresden zu Gedenken - und daran, dass hier neben den Dresdnern auch Menschen auf der Flucht umgebracht wurden. Hier begegnet Geschichte mal wieder den aktuellen Ereignissen.
Seit vielen Jahren sind es aber Geschichtsrevisionisten, Rechtsradikale und Linksradikale, die in Dresden die Wahrnehmung der Geschichte bestimmen. Die einen trauern nicht, benutzen aber die Trauer um die Opfer zur Verbreitung ihrer politschen Botschaft. Höchst unerfolgreich, wie man hinzufügen muss. Ähnlich wie die "Aufmärsche" von einer handvoll sturer Verweigerer der Realität zum Geburtstag von Hess oder dem Geburtstag Hitlers.
Die andere Seite aber bejubeln den Massenmord, wie die beiden linken "politisch Aktiven", Linkenpolitikerin und Bezirksabgeordnete Anne Helm und Femen-Mitglied Mercedes Reichstein, welche 2014 in Fementradition mit nacktem Oberkörper posierten und dabei eine in linksextremen Kreisen sehr beliebte Aufschrift trugen: "Thanks Bomber Harris" und "AntiFa Aktion". In späteren Interviews behauptete Helm erst, sie sei nicht dabei gewesen, um es dann zuzugeben - aber sich völlig missverstanden zu geben.
Mercedes Reichstein wiederholte die Aktion in Leipzig mit der Beschriftung "Bomber Harris, do it again noPegida" und nachgefragt bestätigte sie, ihre Aktion Ziele auf die Teilnehmer ab.
Der Jubel über einen Massenmord und der Aufruf zur Wiederholung wird weder verfolgt noch als Volksverhetzung bezeichnet noch sonstwie geahndet.
Unter dem Druck dieser beiden Richtungen wird es dieses Jahr, dem 71. Jahrestag, kein öffentliches Gedenken geben. Statt die Trauer zu organiseren und vehement das Gedanken an die Opfer und eben nur daran durchzusetzen, alle politische Instrumentalisierung und Menschenverachtung zu verbannen, kneift das offizielle Dresden, welches gleichzeitig nicht müde wird, zu Gegendemonstrationen gegen die Pegida-Zusammenkünfte aufzurufen und damit immer wieder Leute einzuladen, die andere Menschen mit Gegenständen bewerfen, ihre Grundrechte absprechen, Autos anzünden und ja, auch den Massenmord vom 13.2.45 bejubeln.
Schande Dresden, ist nicht nur eine historische, eine in der Vergangenheit erreichte Sache. Wenn ihr es nicht schafft, um unschuldig verbrannte Kinder vom Februar 45 zu trauern - wie wollt ihr noch über Differenzierung, Menschenrechte und Würde reden?
Wie will die Linke Rechte für Flüchtlinge einfordern, wenn sie das Gedanken an abgeschlachtete Fliehende mit Füßen tritt?
Noch während die Stadt brannte und die Menschen noch flüchteten erreichte am folgenden Tag eine US Bomberflotte die Stadt und lud weitere Bombenlast ab. Und noch einmal am Tag darauf.
Zahllose Augenzeugen berichteten darüber, dass die Fliehenden von Jagdflugzeugen im Tiefflug beschossen worden wären. Eine Prüfung ergab aber weder Unterlagen zu eingesetzten Jagdflugzeugen (es gab faktisch keine Luftabwehr über Dresden) noch fand man bei einer Sondierung in der betreffenden Region außerhalb Dresdens entsprechende Geschosse im Boden, womit der Fall offiziell als Falschbehauptung beendet gilt.
Die Überlebenden kehrten zurück und begannen die Toten einzusammeln und ihre Überreste zu krematieren, indem sie riesige Scheiterhaufen errichteten. Dies war aufgrund der Seuchengefahr notwendig. Geregelte Bestattungen lagen völliger außer der Fähigkeit der Bevölkerung in ihrer zerstörten Stadt. So aber konnten auch keine Daten erfasst werden. Wie viele Opfer es nun genau gab, ist eine bis heute strittige Frage, die von zehntausend bis zu hunderttausend geschätzt wird. Verschiedene Kommissionen kamen auf Ergebnisse von ca. 22 000 bis 35 000 Toten - auch hier unter Widerspruch mit den Zeugenaussagen.
Was nun stimmt in diesen beiden strittigen Fragen, ich weiß es nicht. Und ehrlich gesagt, ist es mir, abgesehen von den tausenden Einzelschicksalen, auch egal ob es nun 22 oder 35 000 Tote waren - denn es ist ein Grund zur Trauer und eine Schande für die Alliierten. Wir wissen heute, dass die Angriffe auf Zivilisten absolut nichts gebracht haben außer Leid, Zerstörung, Fatalismus und Tod.
Daran wäre heute in Dresden zu Gedenken - und daran, dass hier neben den Dresdnern auch Menschen auf der Flucht umgebracht wurden. Hier begegnet Geschichte mal wieder den aktuellen Ereignissen.
Seit vielen Jahren sind es aber Geschichtsrevisionisten, Rechtsradikale und Linksradikale, die in Dresden die Wahrnehmung der Geschichte bestimmen. Die einen trauern nicht, benutzen aber die Trauer um die Opfer zur Verbreitung ihrer politschen Botschaft. Höchst unerfolgreich, wie man hinzufügen muss. Ähnlich wie die "Aufmärsche" von einer handvoll sturer Verweigerer der Realität zum Geburtstag von Hess oder dem Geburtstag Hitlers.
Die andere Seite aber bejubeln den Massenmord, wie die beiden linken "politisch Aktiven", Linkenpolitikerin und Bezirksabgeordnete Anne Helm und Femen-Mitglied Mercedes Reichstein, welche 2014 in Fementradition mit nacktem Oberkörper posierten und dabei eine in linksextremen Kreisen sehr beliebte Aufschrift trugen: "Thanks Bomber Harris" und "AntiFa Aktion". In späteren Interviews behauptete Helm erst, sie sei nicht dabei gewesen, um es dann zuzugeben - aber sich völlig missverstanden zu geben.
Mercedes Reichstein wiederholte die Aktion in Leipzig mit der Beschriftung "Bomber Harris, do it again noPegida" und nachgefragt bestätigte sie, ihre Aktion Ziele auf die Teilnehmer ab.
Der Jubel über einen Massenmord und der Aufruf zur Wiederholung wird weder verfolgt noch als Volksverhetzung bezeichnet noch sonstwie geahndet.
Unter dem Druck dieser beiden Richtungen wird es dieses Jahr, dem 71. Jahrestag, kein öffentliches Gedenken geben. Statt die Trauer zu organiseren und vehement das Gedanken an die Opfer und eben nur daran durchzusetzen, alle politische Instrumentalisierung und Menschenverachtung zu verbannen, kneift das offizielle Dresden, welches gleichzeitig nicht müde wird, zu Gegendemonstrationen gegen die Pegida-Zusammenkünfte aufzurufen und damit immer wieder Leute einzuladen, die andere Menschen mit Gegenständen bewerfen, ihre Grundrechte absprechen, Autos anzünden und ja, auch den Massenmord vom 13.2.45 bejubeln.
Schande Dresden, ist nicht nur eine historische, eine in der Vergangenheit erreichte Sache. Wenn ihr es nicht schafft, um unschuldig verbrannte Kinder vom Februar 45 zu trauern - wie wollt ihr noch über Differenzierung, Menschenrechte und Würde reden?
Wie will die Linke Rechte für Flüchtlinge einfordern, wenn sie das Gedanken an abgeschlachtete Fliehende mit Füßen tritt?
Dienstag, 12. Januar 2016
Bin ich doch wieder reingefallen
Vor wenigen Tagen schrieb ich eine Kritik an Pegida-Köln und die teilnehmenden Hooligans betreffend ihrer Demo. Diese musste nach mehreren Böller- und Flaschenwürfen abgebrochen werden.
Im Grunde bleibt die Kritik bestehen - man hätte es besser machen können und jegliche Eskalation versuchen müssen zu verhindern. Gerade die Böllerei, die Flaschen, das aggressive Auftreten waren völlig daneben.
Mittlerweile sind aber viele Hinweise aufgetaucht, dass die ursprüngliche polizeiliche Meldung und die Medienberichterstattung wieder nicht alle Informationen enthalten. So wurde das wiederholt, was sich bereits bei der ersten HogeSa-Demo vor knapp anderthalb Jahren ereignete. Man kesselte die Demoteilnehmer ein, deeskalierte nicht wie am 1. Mai oder ähnlichen Veranstaltungen sondern eskalierte sich gegenseitig.
Auch die Pegida-Köln Demo ist so geendet. Dies und weitere unangebrachte Verhaltensweisen, Planungsmängel und unmögliche Vorgänge sind auf Videos gebannt und beginnen nun zu kuriseren.
Alle in den Videos und Kanälen getroffenen Ansichten, Aussagen und Inhalte sind in keiner Weise mit dem Schreiber und Betreiber dieses Blogges in Verbindung zu bringen. Die Links dienen nicht ihrer Verbreitung sondern lediglich der Wiedergabe der Vorgänge der Demonstration und ihrer Auflösung.
Zuerst ein Link der Pegida-Köln Demo aus der Vogelperspektive. Das Video wurde von einem Anwohner gemacht, der sich offensichtlich von der Demo distanziert.
Das Video dokumentiert aber sehr gut die Vorgänge.
Kurz nach 1:30 zündet ein Böller. Mitten unter den Demonstranten. Daraufhin bricht unter diesen eine deutlich erkennbare Diskussion aus, die Durchsagen der Demo-Leitung ermahnen die Teilnehmer zur Einhaltung der Regeln. Unmittelbar nach dem Knall mahnt auch die Polizei nochmal keine Pyrotechnik und keine Gegenstände zu werfen.
Dann ab ca. 15:25 erneute Böller, diesmal nahe dem mittlerweile auf dem Protestweg aufgefahrenen Wasserwerfer. Einige Videos auf youtube sowie mehrere Statements behaupten, dass diese von einem Mann geworfen wurden, der sich kurz danach mit einem Presseausweis Durchlaß aus dem Kessel verschaffte - allerdings sehe ich das auf dem als Beweis angeführten Video nicht.
Ab min 17:30 fordert die Polizei die "friedlichen Teilnehmer" auf, sich von den "Gewalttätern im vorderen Bereich" abzusondern und wieder zurück zum Bahnhof zu gehen. Ich bin kein regelmäßiger Teilnehmer von Demos, aber solch eine gezielte Spaltung erscheint mir merkwürdig. Vielleicht steht der Gedanke dahinter, den friedlichen Demonstranten eine würdige Demo zu ermöglichen und die Problemleute abzufischen - allein der Kessel am Versammlungsort in dem die gesamte Demo endete scheint mir dagegen zu sprechen.
18:46 erfolgen zwei weitere Böllerexplosionen, diese sind nach meiner Zählung Nr. 5 und 6.
19:00 die siebte Explosion, diesmal hinter dem Wasserwerfer
19:29 die achte oder neunte (kurz zuvor ploppt etwas), diesmal direkt hinter der Polizeilinie, die zu diesem Zeitpunkt tief in die vordere Gruppe der Demonstranten vorgestoßen ist. Offensichtlich kommt es zur körperlichen Konfrontation.
19:39 eine weitere Böllerexplosion.
Ab diesem Zeitpunkt beginnt die gesamte Masse sich wieder in Richtung Bahnhof zu bewegen, es folgen trotzdem weitere Böller auf Höhe des Wasserwerfers.
Tränengas wird eingesetzt, obwohl die Leute sich offensichtlich kontinuierlich zurückziehen.
Ab 20:35 sieht man Gegenstände, die auf aus der Menge auf die Polizisten geworfen werden, über die Köpfe der anderen Demonstranten hinweg.
Ab 20:50 wird die Auflösung der Demo verkündet, während weitere Böller explodieren und erste Grüppchen wieder stehen bleiben, Transparente hochhalten oder die Beamten konfrontrieren.
21:44 sieht man, wie einem Mann, der zuvor diskutierend und scheinbar Stinkefingerzeigend vor dem Wasserwerfer rückwärts läuft erst zwei Strahlen Pfefferspray gezielt ins Gesicht gesprüht werden, und als er sich dann krümmt, offensichtlich geblendet (und vermutlich mit Schmerzen und Atemnot) wird er in die Menge gestoßen.
Fazit bis hierher: da haben sich beide Seiten nicht mit Ruhm bekleckert. Die Polizei demonstriert hier offensichtlich Null Toleranz und Stärke, was diejenigen, die um das polizeiliche Versagen an Silvester noch immer aufgebracht sind mit denen in Einklang bringt, die schlicht Streit suchen.
Böllerwürde und Gegenstände sind absolut untragbar - und das Zeigen der Reichsflagge und eines Eisernen Kreuzes ist derart unpassend...
Ob dies die ungewohnte und konsequente Härte der Polizei dann aber aufwiegt, dass muss jeder für sich entscheiden.
Zum Vergleich: einen Monat zuvor in Leipzig, AntiFa und Polizei. Ab min 1 zieht sich die Polizei zurück.
Anderer, thematisch und inhaltlich perfekter Vergleich.
Pegida Demo in Frankfurt, Anfang des Jahres 2015. Die Gegendemonstranten decken Teilnehmer und Polizei mit Böllern und Gegenständen (Eiern und Flaschen) ein - die Reporterin findet die Worte einer Rednerin offensichtlich viel Schlimmer, aber die Polizei denkt nicht daran wie in Köln ein Jahr später Stärke zu zeigen und die unangekündigte, gewaltbereite Gegendemo aufzulösen - obwohl diese genau das unternimmt, was in Köln passiert ist oder besser sein soll.
Ich spare mir die Verlinkung von Demos am 1. Mai, an der Roten Flora, an der Frankfurter Börse usw. Was dort alles geworfen wird übertrifft in Quantität und Qualität weit, was sich auf den Videos von Pegida-Köln sehen lässt. Insofern wird hier mit extrem unterschiedlichen Maßstäben herangegangen.
Zum Abschluss der Demo:
Hier wurde, wie ich oben schon schrieb, letztlich genau der gleiche Fehler von 2014 wiederholt. Die Menschen wurden eingekesselt, konnten nirgendwohin, wurden aber weiterhin unter Druck gesetzt. Eigentlich ist dieses polizeiliche Verhalten seit den 80ern verboten, als vor allem Atomkraftgegner, Grüne und AntiFa wiederholt von Polizisten eingekesselt worden waren und es zu schweren Körperverletzungen kam.
Video von der HogeSa 2014:
Das scheint aber die Polizei auf ihrem Weg des "Nachholens" nicht daran zu hindern, dies zu wiederholen.
Szene von der Pegida Demo in Köln 2016. Nach Aufforderung die Demo aufzulösen und Rückmarsch zum Bahnhof.
Was bleibt ist also exakt das, was ich überwunden sah. Mangelhafte, vorurteilsbasierte Berichterstattung, die eben nicht differenziert, nicht recherchiert, sondern einseitige Darstellung als Fakten bringt.
Die Auflösung der Demo war richtig. Die Organisatoren haben hier eine Menge zu leisten, bis sie an das herankommen, was in Dresden friedlich Woche für Woche demonstriert wird.
Aber auch die Polizei hat hier in die vollen gehauen und verdient eine Abmahnung. Gängeleien und Kessel sind absolut tabu. Maßnahmen sind gerade bei solch einer heiklen Entwicklung nahe einem sozialen Siedepunkt immer auch in Relation umzusetzen. Wenn auf der einen Seite zugesehen wird kann auf der anderen Seite nicht beim kleinsten Verstoß ohne Gespräch eskaliert werden.
So wird das nichts mehr, mit dem Erhalt des sozialen Friedens.
Im Grunde bleibt die Kritik bestehen - man hätte es besser machen können und jegliche Eskalation versuchen müssen zu verhindern. Gerade die Böllerei, die Flaschen, das aggressive Auftreten waren völlig daneben.
Mittlerweile sind aber viele Hinweise aufgetaucht, dass die ursprüngliche polizeiliche Meldung und die Medienberichterstattung wieder nicht alle Informationen enthalten. So wurde das wiederholt, was sich bereits bei der ersten HogeSa-Demo vor knapp anderthalb Jahren ereignete. Man kesselte die Demoteilnehmer ein, deeskalierte nicht wie am 1. Mai oder ähnlichen Veranstaltungen sondern eskalierte sich gegenseitig.
Auch die Pegida-Köln Demo ist so geendet. Dies und weitere unangebrachte Verhaltensweisen, Planungsmängel und unmögliche Vorgänge sind auf Videos gebannt und beginnen nun zu kuriseren.
Alle in den Videos und Kanälen getroffenen Ansichten, Aussagen und Inhalte sind in keiner Weise mit dem Schreiber und Betreiber dieses Blogges in Verbindung zu bringen. Die Links dienen nicht ihrer Verbreitung sondern lediglich der Wiedergabe der Vorgänge der Demonstration und ihrer Auflösung.
Zuerst ein Link der Pegida-Köln Demo aus der Vogelperspektive. Das Video wurde von einem Anwohner gemacht, der sich offensichtlich von der Demo distanziert.
Das Video dokumentiert aber sehr gut die Vorgänge.
Dann ab ca. 15:25 erneute Böller, diesmal nahe dem mittlerweile auf dem Protestweg aufgefahrenen Wasserwerfer. Einige Videos auf youtube sowie mehrere Statements behaupten, dass diese von einem Mann geworfen wurden, der sich kurz danach mit einem Presseausweis Durchlaß aus dem Kessel verschaffte - allerdings sehe ich das auf dem als Beweis angeführten Video nicht.
Ab min 17:30 fordert die Polizei die "friedlichen Teilnehmer" auf, sich von den "Gewalttätern im vorderen Bereich" abzusondern und wieder zurück zum Bahnhof zu gehen. Ich bin kein regelmäßiger Teilnehmer von Demos, aber solch eine gezielte Spaltung erscheint mir merkwürdig. Vielleicht steht der Gedanke dahinter, den friedlichen Demonstranten eine würdige Demo zu ermöglichen und die Problemleute abzufischen - allein der Kessel am Versammlungsort in dem die gesamte Demo endete scheint mir dagegen zu sprechen.
18:46 erfolgen zwei weitere Böllerexplosionen, diese sind nach meiner Zählung Nr. 5 und 6.
19:00 die siebte Explosion, diesmal hinter dem Wasserwerfer
19:29 die achte oder neunte (kurz zuvor ploppt etwas), diesmal direkt hinter der Polizeilinie, die zu diesem Zeitpunkt tief in die vordere Gruppe der Demonstranten vorgestoßen ist. Offensichtlich kommt es zur körperlichen Konfrontation.
19:39 eine weitere Böllerexplosion.
Ab diesem Zeitpunkt beginnt die gesamte Masse sich wieder in Richtung Bahnhof zu bewegen, es folgen trotzdem weitere Böller auf Höhe des Wasserwerfers.
Tränengas wird eingesetzt, obwohl die Leute sich offensichtlich kontinuierlich zurückziehen.
Ab 20:35 sieht man Gegenstände, die auf aus der Menge auf die Polizisten geworfen werden, über die Köpfe der anderen Demonstranten hinweg.
Ab 20:50 wird die Auflösung der Demo verkündet, während weitere Böller explodieren und erste Grüppchen wieder stehen bleiben, Transparente hochhalten oder die Beamten konfrontrieren.
21:44 sieht man, wie einem Mann, der zuvor diskutierend und scheinbar Stinkefingerzeigend vor dem Wasserwerfer rückwärts läuft erst zwei Strahlen Pfefferspray gezielt ins Gesicht gesprüht werden, und als er sich dann krümmt, offensichtlich geblendet (und vermutlich mit Schmerzen und Atemnot) wird er in die Menge gestoßen.
Fazit bis hierher: da haben sich beide Seiten nicht mit Ruhm bekleckert. Die Polizei demonstriert hier offensichtlich Null Toleranz und Stärke, was diejenigen, die um das polizeiliche Versagen an Silvester noch immer aufgebracht sind mit denen in Einklang bringt, die schlicht Streit suchen.
Böllerwürde und Gegenstände sind absolut untragbar - und das Zeigen der Reichsflagge und eines Eisernen Kreuzes ist derart unpassend...
Ob dies die ungewohnte und konsequente Härte der Polizei dann aber aufwiegt, dass muss jeder für sich entscheiden.
Zum Vergleich: einen Monat zuvor in Leipzig, AntiFa und Polizei. Ab min 1 zieht sich die Polizei zurück.
Anderer, thematisch und inhaltlich perfekter Vergleich.
Pegida Demo in Frankfurt, Anfang des Jahres 2015. Die Gegendemonstranten decken Teilnehmer und Polizei mit Böllern und Gegenständen (Eiern und Flaschen) ein - die Reporterin findet die Worte einer Rednerin offensichtlich viel Schlimmer, aber die Polizei denkt nicht daran wie in Köln ein Jahr später Stärke zu zeigen und die unangekündigte, gewaltbereite Gegendemo aufzulösen - obwohl diese genau das unternimmt, was in Köln passiert ist oder besser sein soll.
Ich spare mir die Verlinkung von Demos am 1. Mai, an der Roten Flora, an der Frankfurter Börse usw. Was dort alles geworfen wird übertrifft in Quantität und Qualität weit, was sich auf den Videos von Pegida-Köln sehen lässt. Insofern wird hier mit extrem unterschiedlichen Maßstäben herangegangen.
Zum Abschluss der Demo:
Hier wurde, wie ich oben schon schrieb, letztlich genau der gleiche Fehler von 2014 wiederholt. Die Menschen wurden eingekesselt, konnten nirgendwohin, wurden aber weiterhin unter Druck gesetzt. Eigentlich ist dieses polizeiliche Verhalten seit den 80ern verboten, als vor allem Atomkraftgegner, Grüne und AntiFa wiederholt von Polizisten eingekesselt worden waren und es zu schweren Körperverletzungen kam.
Video von der HogeSa 2014:
Das scheint aber die Polizei auf ihrem Weg des "Nachholens" nicht daran zu hindern, dies zu wiederholen.
Szene von der Pegida Demo in Köln 2016. Nach Aufforderung die Demo aufzulösen und Rückmarsch zum Bahnhof.
Was bleibt ist also exakt das, was ich überwunden sah. Mangelhafte, vorurteilsbasierte Berichterstattung, die eben nicht differenziert, nicht recherchiert, sondern einseitige Darstellung als Fakten bringt.
Die Auflösung der Demo war richtig. Die Organisatoren haben hier eine Menge zu leisten, bis sie an das herankommen, was in Dresden friedlich Woche für Woche demonstriert wird.
Aber auch die Polizei hat hier in die vollen gehauen und verdient eine Abmahnung. Gängeleien und Kessel sind absolut tabu. Maßnahmen sind gerade bei solch einer heiklen Entwicklung nahe einem sozialen Siedepunkt immer auch in Relation umzusetzen. Wenn auf der einen Seite zugesehen wird kann auf der anderen Seite nicht beim kleinsten Verstoß ohne Gespräch eskaliert werden.
So wird das nichts mehr, mit dem Erhalt des sozialen Friedens.
Samstag, 9. Januar 2016
Pegida Köln - was zu beweisen war
Wenn die Bilder und Berichte aus Köln stimmen, und daran habe ich momentan keinen Grund zu zweifeln, dann ist eine Pegida-Demo in Köln an und um dem Platz, an welchem an Silvester die Übergriffe stattfanden, gründlich zu weit gegangen und musste aufgelöst werden.
Es sollen aus den Reihen der Demonstranten, die auch von der Polizei als überwiegend friedlich bezeichnet werden, Böller und Flaschen auf die Polizisten und Gegendemonstranten geworden worden sein.
Ausgerechnet. Damit stellten diejenigen, die solches taten die Demo auf ein fast gleiches Niveau. Auch an Silvester war mit Böllern und Raketen auf Beamte und Passanten geschossen worden. Auch dort flog die ein oder andere Flasche.
Es ist wirklich zum verrückt werden. Wir brauchen eine Massenbewegung, die politische Korrektheit ablehnt, ohne gleich zu weit zu gehen und die Menschlichkeit, das Mitgefühl, Respekt und ja, auch Toleranz außer acht zu lassen. Eine Bewegung, welche die Probleme die bestehen anspricht und offen, ehrlich aber eben auch menschlich nach Lösungen sucht. Die momentanen Machthaber und ihre Parteien, Vereine und Vertretungen haben daran kein Interesse. Die ÖR Medien beschwichtigen, verheimlichen und relativieren noch immer, während die freie Medienwelt in weiten Teilen nun, so mein Eindruck, etwas faktenbasierter berichtet.
Die Pegida-Bewegung, in Dresden seit einem Jahr unter medialem und politischem Dauerfeuer, Pauschalverurteilungen und unsäglicher Andichtungen, hat sich bisher völlig friedlich gezeigt. Die Teilnehmer sind nicht bekannt geworden durch Gewalttaten - obwohl man es versuchte ihnen anzudichten und sie jedes Mal aufs neue provoziert.
Hätte sich ähnliches nun in Köln gezeigt, vielleicht wäre damit ein Schritt in Richtung einer Gegenstimme mit Zukunft gegangen worden. Denn nicht wenige Menschen haben Angst. In den Läden wird Pfefferspray knapp, Selbstverteidigungsmittel sind ein Renner und Kurse sind ausgebucht. Was zeigt: die Menschen haben Angst, wissen nicht, was kommt und befürchten Schlimmes.
Diese Ängste müssen artikuliert, wahr- und ernstgenommen werden. Sie kommen nicht aus dem Nichts und sind auch nicht in einer Gesellschaft, die ohnehin schon voller "Machos und Sexualstraftäter" ist, wie Feministinnen dieser Tage ständig behaupten, überzogene Selbstdarstellungen.
Diese wichtige Rolle hätte Pegida Köln einnehmen können. Mit dem was sie gezeigt haben, Reichsfahnen und Gewalt, vermummte Gesichter und zornige Beleidigungsgesten hat sie sich disqualifiziert. Sie hat das gezeigt, was ihre Gegner prophezeit hatten und mit dem Menschen wie ich nichts zu tun haben wollen.
Und jetzt nicht mit "die Polizei hat eskaliert" kommen. Die Nerven der Beamten liegen blank. Das kann sich jeder denkende Mensch vorstellen. Sie fühlen sich missbraucht, misshandelt und allein gelassen. Oben drauf noch als Sündenbock dargestellt. Und dann demonstriert jemand genau an der besagten Stelle, sorgt für noch mehr Arbeit und Stress....
Die Kölner Führung fällt gerade übereinander und ist ohne Kopf (was angesichts der Alternative wohl nicht mal so schlimm ist). Und mit Hogesa Teilnehmern haben die Beamten jemanden vor sich, der ihnen viele Probleme bereitet hat, auch wenn der Wirbel seinerzeit drastisch übertrieben war.
Außerdem sind es "Rechte" und somit ist Deeskalation nicht gefragt - so ehrlich sollte man sein angesichts der Bemühungen die wir sonst in Berlin, Hamburg oder Leipzig sehen.
Das wäre aber nur umso mehr ein Grund gewesen, die Füße still zu halten und zu "demonstrieren", dass kritisch Denkende keine braunen Gewalttäter sind. Und diese Chance haben die Krawallsuchenden aus Köln vertan. Zum Schaden der friedlichen Demonstranten, zum Schaden der Suchenden nach Alternativen und zum Schaden eines Deutschland der wirklichen Diversität.
Pegida und Hogesa hatten nun ihre Chance. Hoffen wir darauf, dass es jemand besser macht. Bevor die verschreckten Menschen die Suche und Hoffnung aufgeben.
Es sollen aus den Reihen der Demonstranten, die auch von der Polizei als überwiegend friedlich bezeichnet werden, Böller und Flaschen auf die Polizisten und Gegendemonstranten geworden worden sein.
Ausgerechnet. Damit stellten diejenigen, die solches taten die Demo auf ein fast gleiches Niveau. Auch an Silvester war mit Böllern und Raketen auf Beamte und Passanten geschossen worden. Auch dort flog die ein oder andere Flasche.
Es ist wirklich zum verrückt werden. Wir brauchen eine Massenbewegung, die politische Korrektheit ablehnt, ohne gleich zu weit zu gehen und die Menschlichkeit, das Mitgefühl, Respekt und ja, auch Toleranz außer acht zu lassen. Eine Bewegung, welche die Probleme die bestehen anspricht und offen, ehrlich aber eben auch menschlich nach Lösungen sucht. Die momentanen Machthaber und ihre Parteien, Vereine und Vertretungen haben daran kein Interesse. Die ÖR Medien beschwichtigen, verheimlichen und relativieren noch immer, während die freie Medienwelt in weiten Teilen nun, so mein Eindruck, etwas faktenbasierter berichtet.
Die Pegida-Bewegung, in Dresden seit einem Jahr unter medialem und politischem Dauerfeuer, Pauschalverurteilungen und unsäglicher Andichtungen, hat sich bisher völlig friedlich gezeigt. Die Teilnehmer sind nicht bekannt geworden durch Gewalttaten - obwohl man es versuchte ihnen anzudichten und sie jedes Mal aufs neue provoziert.
Hätte sich ähnliches nun in Köln gezeigt, vielleicht wäre damit ein Schritt in Richtung einer Gegenstimme mit Zukunft gegangen worden. Denn nicht wenige Menschen haben Angst. In den Läden wird Pfefferspray knapp, Selbstverteidigungsmittel sind ein Renner und Kurse sind ausgebucht. Was zeigt: die Menschen haben Angst, wissen nicht, was kommt und befürchten Schlimmes.
Diese Ängste müssen artikuliert, wahr- und ernstgenommen werden. Sie kommen nicht aus dem Nichts und sind auch nicht in einer Gesellschaft, die ohnehin schon voller "Machos und Sexualstraftäter" ist, wie Feministinnen dieser Tage ständig behaupten, überzogene Selbstdarstellungen.
Diese wichtige Rolle hätte Pegida Köln einnehmen können. Mit dem was sie gezeigt haben, Reichsfahnen und Gewalt, vermummte Gesichter und zornige Beleidigungsgesten hat sie sich disqualifiziert. Sie hat das gezeigt, was ihre Gegner prophezeit hatten und mit dem Menschen wie ich nichts zu tun haben wollen.
Und jetzt nicht mit "die Polizei hat eskaliert" kommen. Die Nerven der Beamten liegen blank. Das kann sich jeder denkende Mensch vorstellen. Sie fühlen sich missbraucht, misshandelt und allein gelassen. Oben drauf noch als Sündenbock dargestellt. Und dann demonstriert jemand genau an der besagten Stelle, sorgt für noch mehr Arbeit und Stress....
Die Kölner Führung fällt gerade übereinander und ist ohne Kopf (was angesichts der Alternative wohl nicht mal so schlimm ist). Und mit Hogesa Teilnehmern haben die Beamten jemanden vor sich, der ihnen viele Probleme bereitet hat, auch wenn der Wirbel seinerzeit drastisch übertrieben war.
Außerdem sind es "Rechte" und somit ist Deeskalation nicht gefragt - so ehrlich sollte man sein angesichts der Bemühungen die wir sonst in Berlin, Hamburg oder Leipzig sehen.
Das wäre aber nur umso mehr ein Grund gewesen, die Füße still zu halten und zu "demonstrieren", dass kritisch Denkende keine braunen Gewalttäter sind. Und diese Chance haben die Krawallsuchenden aus Köln vertan. Zum Schaden der friedlichen Demonstranten, zum Schaden der Suchenden nach Alternativen und zum Schaden eines Deutschland der wirklichen Diversität.
Pegida und Hogesa hatten nun ihre Chance. Hoffen wir darauf, dass es jemand besser macht. Bevor die verschreckten Menschen die Suche und Hoffnung aufgeben.
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