Mittwoch, 28. Dezember 2016

Wenn es darum geht, WER warnt

...dann sollte man einfach mal andere Stimmen hören.
Warner vor dem Islam und vor der Massenimmigration aus islamischen Ländern kommen nämlich keineswegs nur aus der rechten Ecke deutscher Politik.
Momentan viel Aufmerksamkeit erhält Imad Karim, Regisseur und Drehbuchautor, welcher bislang von der deutschen Medienlandschaft mit Preisen für seine Arbeit und seine Integration ausgezeichnet wurde. Das dürfte sich nach seinem jüngsten Engagement, die Naivität der Deutschen in neue Schranken zu bringen, erstmal erledigt haben. Lesenswert bspw. sein Cicero-Artikel.

An anderer Stelle kursiert ein angebliches Zitat von ihm, dass ich mangels Affinität zu Facebook nicht überprüfen kann, in welchem er eine Übersetzung des von angeblichen Flüchtlingen über die deutschen Hilfswilligen Geäußerten gibt. Da ich es nicht verifizieren kann, sei es nur unter vorbehalt erwähnt. Falls ein Leser da genaueres weiß, bitte ich umnähere Informationen.

Eine andere Stimme ist der youtuber Feroz Khan, der, wenn auch mit minderem Equipment geschlagen, dem Lärm des Wahnsinns versucht ein paar durchdachte Äußerungen entgegen zu stellen.


Die mutige und lang ankämpfende Stimme von Necla Kelek verdient ohnehin dauerhaft gehört zu werden. Hier ein Interview mit dem Deutschlandfunk.

Hamed Abdel-Samad stellt sich immer wieder und zunehmend genervt dem deutschen Kult am Islam und das auch im Kontext der Migration. Auch wenn er zwischenzeitlich kurz vor der Kapitulation und dem Rückzug war, versucht er es weiterhin, wofür ich ihm herzlich danken möchte.

Der libanesische Kultusminister Elias Bou Saab warnte schon vor einem Jahr, dass ca. zwei bis drei Prozent der Flüchtlinge Terroristen oder ihre Helfer seien - also ein Personensatz von ca 20.000 Personen je 1 Million Flüchtlingen - wenn sie wirklich alle aus der Region kämen.

Das sind nur einige wenige Beispiele. Bei Gelegenheit werde ich hier weitere hinzufügen und für jeden Hinweis bin ich natürlich ebenfalls dankbar.
Auch diese Menschen sind nur Menschen und ihre Meinung ist nicht durch ihre Herkunft ein "Beweis" - aber viele davon bringen einen Erfahrungsschatz und ein Wissen mit, welches selbst solchen Deutschen nicht abgenommen wird, die sich intensiv mit der Materie auseinander setzen. Daher wäre es ratsam, sie nicht einfach zu überhören oder abzuurteilen.


Randbemerkung:
Die "Anti-Rassisten" beweisen bei solchen Gelegenheiten immer wieder gern ihren eigenen Rassismus, indem sie Menschen anderer Hautfarbe oder Herkunft in dem Moment, in welchem diese eine andere Meinung als die ihre verkünden, diese quasi aus ihrer "Rasse", aus ihrer Ethnie und der umsorgten Gruppe ausschließen. Beschimpfungen sind dann ebensowenig unüblich, wie Drohungen.

Vom Selbsthass und Selbstaufgabe

Marco war schneller als ich, der ich viele Gedanken momentan nicht zeitnah und am Stück bearbeiten kann. Er hat aber auch einige Gedanken präziser auf den Punkt gebracht.
Trotzdem ein paar Worte.

Schon das ein oder andere Mal habe ich hier die Frage nach den Opfern gestellt, oder vielmehr, wo Mitgefühl und Interesse an diesen geblieben ist.
Auch jetzt, nach dem Anschlag von Berlin stellt sich mir die Frage. Die ermordete Italienerin, ihres Zeichens pro-Refugee (nach ihrer Facebookseite zu urteilen) und im europäischen Ausland arbeitend, wurde unter großer Anteilnahme der ausländischen Presse von ihrer Familie in Deutschland abgeholt und in Anwesenheit wenigstens einiger großer Staatsvertreter beigesetzt.
Gut so. Meinen Respekt und mein Mitgefühl.
Bei uns werden nicht mal die Namen der deutschen Opfer veröffentlicht, geschweige denn ein Staatsakt daraus gemacht. Vermutlich war es nicht der letzte, aber als Merkel sich das letzte Mal persönlich um die Angehörigen und das Andenken von Individuen kümmerte, war es in einem Staatsakt für die Angehörigen des NSU - mehrheitlich ebenfalls Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft oder als solche bezeichnet. Sie entschuldigte sich sogar für die Ermittlungen der Polizei die, ohne Anzeichen eines terroristischen Aktes erstmal von einem Mordfall ausgehen musste und naturgemäß das nähere Umfeld untersuchte, da von dort in der Mehrheit der Fälle die Täter kommen. Dafür entschuldigte sie sich. Seitdem wurden Plätze und Strassen nach den Opfern des NSU benannt. Plaketen mit ihrem Namen wurden aufgehängt, Stiftungen und Veranstaltungen dienen dem "nie wieder" Slogan.
Das dies alles einem Teil der Opfer vom Islamisten Amri verwehrt bleibt ist für mich eine viel stärkere Botschaft als jeder "gemeinschaftliche Gottesdienst", bei dem demonstrativ Imamen eine prominente Rolle gegeben wird. Es reiht sich ein, mit Reden "gegen Rechts" kurz nach dem Anschlag am Ort des Massenmordes.
Die Botschaft ist klar und wird durch die Aufforderung "weiter zu machen, als sei nichts geschehen" nur deutlich formuliert. Damit ist nämlich offensichtlich auch das Gedenken der Toten und der Schutz der Lebenden gemeint. Halbherzige und verspätete Maßnahmen werden da nicht helfen. Wer glaubt, ein paar billige Poller in den Zufahrten würden verhindern, dass die Täter irgendwo einen Haufen beisammen stehender Menschen über den Haufen fahren können oder das eine handvoll überarbeiteter Polizstinnen ohne Magazin in der Waffe einen Sprengstoffanschlag verhindern, der sitzt einer Propaganda auf, die nicht so brachial aber wesentlich dümmer ist, als jene, die wir von DDR, UdSSR oder dem 3. Reich gewohnt sind.
Hier tobt der Selbsthass, die Selbstverleugnung des eigenen Werts als Mensch. Deutsche sind nur dann etwas wert, wenn sie mit Teddybären und "Welcome" Schildern am Bahnhof auf Menschen warten, von denen sie nichts wissen, außer, dass sie unsere Hilfe beanspruchen möchten.

Demokratie gab es nicht - oder noch nie eine Falschmeldung

Michael Grosse-Brömer, seines Zeichens CDU Politiker, hat sich zu "Fake News" geäußert und klar gestellt, dass solche ehemals als Falschmeldungen bezeichneten Behauptungen (oder Nachrichten) die Demokratie gefährden.
Drängt sich mir also die Frage auf: hat es in der Geschichte der Demokratie noch nie Falschmeldungen gegeben? Welche Demokratie ist denn aufgrund von Falschmeldungen untergangen oder aufgegeben worden? Oder gab es noch nie eine Demokratie und darum konnte noch nie eine unter den Falschmeldungen leiden?

Natürlich ist das Unsinn. Es gab beides schon immer. Falsche Behauptungen wie eben die Demokratie. Und es ist völlig irrelevant, welche Regierungsform die Geschicke eines Staates lenkte: Falschmeldungen konnten Kriege auslösen und Hysterien. Sie sind verantwortlich für eine Stimmung in Ländern und Haltungen von Menschen. Damals wie heute. Die Behauptung im wörtlichen Sinne ist also Schrott. Falschmeldungen KÖNNEN für jedes friedliche Miteinander, auf individueller wie staatlicher Ebene gefährlich sein.
Das gilt aber ebenso für wahrheitsgetreue Berichte. Zu behaupten, die zunehmend ablehnende Haltung der deutschen zur neuen Asylpolitik unseres Landes sei nur aufgrund von Falschmeldungen entstanden ist eine Verzerrung der Tatsachen, ein ignorantes Wunschdenken, welches vielen Opfern von Kriminalität und Terror und ihren Angehörigen ins Gesicht spuckt. Wenn bspw. die Opfer der Silvesternacht sich entschließen nicht mehr oder radikal zu wählen, weil nicht nur eine Menge von Migranten sie belästigt, bestohlen oder gar vergewaltigt haben und sie anschließend um die verdiente Aufmerksamkeit kämpfen mussten, von Feministinnen ignoriert und kleingeredet, von Politikern und Journalisten der Falschanzeige verdächtigt und von selbsternannten Anti-Rassisten beschimpft - dann ist das keine Reaktion auf eine Falschmeldung, sondern das exakte Gegenteil. Auf den Versuch, ein Ereignis zu leugnen, anders darzustellen oder einzuordnen erfolgt eine Minderbewertung der Demokratie die so gar nicht menschlich daherkam.

Wenn Politiker und Journalisten angesichts der simpelsten Wahrscheinlichkeitsrechnung auf "es könnte auch ein Unfall gewesen sein" beharren und die Polizei sich sogar Spekulationen im Netzwerk verbittet - wer vermeldet dann gerade Traumwerk als Nachrichten?
Wenn unsere Medien betonen, Clinton habe die US-Präsidentwahl eigentlich gewonnen - obwohl das gesamte System, auch der Wahlkampf der Kandidaten nicht auf das "public voting" sondern das "electoral voting" abzielt, ist das dann nicht auch eine Falschmeldung? Wenn dann die Ergebnisse der pro-Clinton gestützten Neuauszählung durchaus Wahlbetrug feststellen - gegen Trump, und dies nicht gemeldet wird... Gut, aber in dem Fall geht es ja wirklich um Demokratie und die "Fakenden" sind unsere Nachrichten und Politiker. Die waren natürlich nicht gemeint.

Letztlich: wo waren die moralischen Aufschreier die letzten 70 Jahre? Zeitungen wie BILD, Stern und Spiegel sind geradezu legendär für bestimmte Falschmeldungen. Man erinnere sich einmal an Hitlers Tagebücher.
Ach, da wurde aufgemerkt? Genau. Das ist der Punkt. Und DA sieht man die wirkliche Gefahr für unsere Demokratie. Es geht den Verbietern und Bestimmern nicht um Gleichberechtigung, Volkes Wille oder gar eine wirkliche Demokratie. Ihnen geht es um Deutungshoheit und Vorzugsrechte. Das haben wir bereits im Falle der AfD gesehen, als diese durch Journalisten ausschließlich negativ, oft falschmeldend ins Licht gerückt wurde und von unserem Mediensystem dann bei den Wahlen von öffentlichen Debatten ausgeschlossen werden sollte. Das sehen wir in der Gesprächsverweigerung und Entmenschlichung von Andersdenkenden der rechten Fraktion.  Und das sehen wir im mangelnden Debattenwesen. Deutsche Politiker und Journalisten scheuen den faktenbasierten, argumentativen Schlagabtausch. Was in den Talkshows geboten wird ist in den meisten Fällen ein "huschen" durch eine Vielzahl von Themen. Die Diskutierenden haben keine Gelegenheit präzise Daten und Studien samt Quellenbelegen vorzulegen oder zu kritisieren. Wenn es doch mal passiert ist, wie auch bei Kernthemen, die vorgegebene Zeit bis die Moderatorin wenig dezent zur nächsten Frage überleitet unangemessen kurz.
Und das gilt für den Journalismus gleich drei Mal. Es wird i.d.R. nicht gewartet, bis die Polizei Untersuchungsergebnisse vorlegt, bevor auch FAZ und Süddeutsche melden, dass ein Angriff auf eine Moschee fremdenfeindliche Züge aufweise.
Oder in der Bewertung des Öffentlichkeitsinteresses großzügig sind. Oder schlicht ungeprüfte Narrative, wie dem "Massenvergewaltigungsfest auf der Wiesn" als Gegenmaßnahme zur Silvesternacht 2015/2016 auffahren.

Wenn es früher Falschmeldungen gab, dann wurden diese durch Richtigstellung und wenn nötig durch ausführliche Erläuterung, gerne bei Zigarren und Wein im Morgenfernsehn, gerade gerückt. Die Zentrale für politische Bildung lieferte Materialien, oft nach wissenschaftlichen Standarts, um Neutralität bemüht (im Rahmen des Kalten Krieges). Wer im Zeitalter der "Beauftragten, Experten und politischen Korrektheit" dergleichen sucht, wird bitter enttäuscht. Selbst Stasi-IMs wird da nicht ein sondern gleich zwei Gefälligkeitsgutachten geliefert und die Presse schaut nicht mal hinein, lässt sich nur das Fazit zur direkten Übernahme diktieren - oder kritisiert für eine solche Schauergeschichte den Justizminister (der Skandale) noch nicht einmal.

Die Demokratie ist vom Mangel an Diskurs gefährdet, vom Mangel an sachlicher Auseinandersetzung, die auch damit leben kann, nicht jeden zu überzeugen und manch abstruse Theorie oder Behauptung stehen zu lassen.
Was sie nicht überstehen kann, sind Bemühungen und Gesetze, Andersdenkende zum Schweigen zu bringen. Ihnen die Grundrechte abzuerkennen, und wenn es aus scheinbar edlen Motiven geschieht. Gesetze und Bestimmungen nicht oder nur einseitig anzuwenden. All das gefährdet eine Demokratie und einen Staat weit mehr, als Falschmeldungen auf Twitter, youtube und Facebook.
Und gerade unsere Politiker und Journalisten, die alle bereits Mist veröffentlicht haben, dass sich die Balken bogen, sollten kleine Brötchen backen. Oder am besten gar keine.


Dienstag, 27. Dezember 2016

Die Frau mit dem Alles - inklusive dem Reker

Selten ist mir ein Interview, oder eher die Antworten der Interviewten so auf den Magen geschlagen, als das heutige mit der Erfinderin eines neuen Maßstabes, Frau Reker.
Sie ist die Oberbürgermeisterin der Stadt am Rhein, die auf ihren Dom so unendlich stolz ist - nur nicht auf das, was damit eigentlich verbunden wird. Köln. Ich lebe nicht allzu weit entfernt von dieser Stadt und habe mich als junger Mann durchaus vom Lokalpatriotismus und dem damit verbundenen "wir sind die besseren Guten" anstecken lassen. Mittlerweile halte ich die Stadt und ihre offiziellen Vertreter (kulturell wie politisch) für einen ziemlich verheuchelten und verlogenen Haufen, denen die meisten Menschen schlicht am Allerwertesten vorbei gehen. Also nicht viel anders als bspw. in Hamburg oder Bremen, nur eben mit einem anderen Markendesign.
Die "neue" Oberbürgermeisterin aber schiesst in vielerlei Hinsicht den Vogel ab. Arrogant, moralisch und informativ selbstüberschätzt, schuldabwälzend uvm. durfte man ihren Worten entnehmen.
Das Interview selbst überschlägt sich in seinem Verständnis und seiner Zurückhaltung. Man kann den Fragen und Kommentaren des Interviewers regelrecht ansehen, wie sie vorsichtig nach den alten Verletzungen tasten um sie ja nicht wirklich zu berühren. Da muss kritischer Journalismus gegenüber einem Politiker eben zurückstehen. Ist ja nicht Schäuble, der da im Rollstuhl vor einem sitzt, oder die Familie von Arbeitgebervertretern, die von der RAF ermordet wurden...
 Ich starte daher mit der zweiten Frage, denn die erste ist lediglich ätzend und die Antwort realitätsfern. Also gleich auf zur großen Fehleinschätzung:

Wer hat Ihnen mitgeteilt, dass Sie die Wahl gewonnen hatten?
Es war an dem Tag, als ich aus dem künstlichen Koma erwacht war. Mein Mann sagte: „Die Mehrheit der Kölner Wähler hat entschieden, dass du Oberbürgermeisterin bist.“ 

Die Mehrheit der Kölner Wähler also. Bei 40,28 % der abgegebenen Stimmen der Wähler sollte man das genauer umschreiben, denn wenn weniger als die Hälfte der WahlBERECHTIGTEN zur Wahl geht, dann ist schon von Bedeutung, dass es von diesen ohnehin zu wenigen Bürgern dann auch etwa die Hälfte waren, nämlich  52,66%. In einem Land und einer politischen Landschaft, die durchaus in der Lage ist dem demokratisch gewählten US Präsidenten Trump die Gratulation und Anerkennung zu verweigern, bei einem deutlichen Sieg bei einer Wahlbeteiligung von ca. 59% - also nahezu 20% mehr als in Köln, ist es verwunderlich, dass dies nicht zur Debatte gestellt wird und so ein Satz unkritisch propagiert wird.
Auch nicht, dass es eine "Regenbogenkoalition" hinter ihr gab, der bis auf die SPD alle großen Parteien und einige kleine angehörten. Der Vermerk, dass es lediglich einen ernsthaften Gegenkandidaten in einer pluralistischen Politklandschaft gab, wäre nicht unwichtig gewesen in der Ergebnisübersicht. Wenn die Kandidatin fast aller Parteien weniger als ein Viertel der Kölner möglichen Stimmen erhält und dann als "Mehrheitsvertreterin" gefeiert wird, sich selbst feiert, dann sollte man ernsthaft den Gesundheitszustand unserer Demokratie prüfen.

Ihr erster Satz nach dem Aufwachen soll aber zu einem Mediziner gelautet haben:
„Es ist schwer, angegriffen zu werden.“
Ahja. Komisch, dass sie dies nicht dazu bewogen hat, anders auf die Opfer der Silvesternacht einzugehen. Während sie von einem einzelnen Rechtsradikalen und scheinbar  angegriffen wurde.... aber gut, dazu später. Weiter im Interview. Eine absolut irrelevante, rein persönliche Frage.

Haben Sie damals geglaubt, dass Sie Ihr Amt jemals antreten könnten?
Ich habe den Ärzten geglaubt. (...)
 Und warum auch nicht. Der Mann hatte ihr einen Schnitt in die Luftröhre zugefügt. Eine lebensgefährliche, schwere Verletzung, ein klarer Versuch, sie zu ermorden. Richtig, rechtzeitig und kompetent versorgt aber mit dem offensichtlichen Ergebnis behandelbar.
Immerhin einen Monat später war sie wieder auf den Beinen und nahm Termine wahr. Kramen Sie, werter Leser, mal im eigenen Verletzungsschatz oder dem von Freunden und Bekannten und schauen Sie, wie lang dort schwere Verletzungen außer Gefecht setzten und wie lange sie ihre Schatten warfen.

Es folgen weitere hochbrisante Fragen:
Hat man Sie im vergangenen Jahr oft gefragt, welche Erinnerungen Sie an das Attentat haben?
Ehrlich gesagt: Das hat mich fast niemand gefragt. Sie sind einer der Ersten, der das fragt. Mir erzählen immer nur alle, wie sie den Vormittag erlebt haben, wo sie die Nachricht von dem Attentat auf mich erhalten haben und so weiter. Das ist sicher ganz lieb und nett gemeint. Der Attentäter griff blitzschnell an, es tat noch nicht einmal besonders weh. Was so unfassbar war, war dieses entwertende Gefühl, abgestochen zu werden. 
Ich spare mir den Versuch, alle Interviews in Radio, Zeitung und TV zu durchforsten um die erste Behauptung zu untersuchen. Ich erinnere mich daran, dass sie vor Gericht und damit vor versammelter Journalistenmannschaft aussagte, was ihrer Erinnerung entsprechend passierte. Dümmer kann also weder die Frage noch die Antwort ausfallen.
Der letzte Satz aber macht mich ehrlich fassungslos. "Entwertende Gefühl"? Sie, die mit ihren Reaktionen und Kommentaren zur Silvesternacht einen Tiefpunkt neudeutscher Politik formulierte, behauptet, die "so schnell" geschehene Tat sei ihr aufgrund der Tatwaffe besonders erniedrigend vorgekommen?
Im Zeitalter des IS, der regelmäßig in Videos demonstriert, wie er Gefangene erst erniedrigt und quält, bevor er sie, meist grausam und blutig, oft unendlich langsam umbringt. Da ist auch zu sehen, was unsere Schreiberzunft gerne als "Köpfen" bezeichnet. Taschenmesserbewährte Meuchler, die minutenlang am Hals ihrer Opfer herumsäbeln. Das ist Frau Reker mit Sicherheit bekannt.
Was es bedeutet, auf offener Strasse mit einem Messer attackiert zu werden ist auch in Köln nicht neu.
Berühmt wurde die Notwehr eines jungen Mannes mit Migrationshintergrund gegen Räuber mit Migrationshintergrund, der zu wochenlangen Protesten und Morddrohungen führte. Natürlich durch Landsleute des in Notwehr getöteten Räubers.
2009/2010 war auch sonst ein Jahr des Messers in Köln. Ehrenmorde und Familiendramen (die beiden sind nicht identisch miteinander sondern sogar im Motiv mitunter gegensätzlich) gab es genügend. Viele davon schafften es in der Hauptstadt des WDR nicht mal in die Landesnachrichten.
Manche Opfer überlebten wie Frau Reker. Um dann vor Gericht nicht die gleiche Unterstützung zu erfahren. Andere werden wahrhaftig "abgestochen". Minutenlang und ohne Hilfe von beherzten Passanten. Sogar vor den Augen der eigenen Kinder.
Erdal stach seine Frau und die Mutter seiner Kinder Ayse Ende Juli 2009 in der Ostheimer Strasse ab. Immerhin der Express berichtete darüber. Einer Frau Reker blieb das wohl nicht im Gedächtnis oder besonderer Aufmerksamkeit bedürftig. 
Und Ostheim ist auch kurz vor dem Prozess von Frau Reker Schauplatz einer Tat fast identisch zu dem Angriff auf sie gewesen - nur erneut ohne die Aufmerksamkeit, das Mitgefühl, den Niederschlag. Dafür mit einer Toten.
Gleiches galt im Januar für den Mord zweier Brüder an ihrer Schwester - ein Flüchtlingsehrendrama in Deutschland. Zwar nicht in Köln, aber immerhin bundesweit in den Medien.
Frau Rekers Angreifer stach ein einziges Mal zu, wie er vor Gericht sagte nicht in Tötungsabsicht (was ich ihm nicht glaube). Sie sagte aus, sie habe es nahezu nicht mitbekommen. Am Ende will sie sich "abgestochen" fühlen - und verwehrt nur zwei Monate später den Opfern von Massenvergewaltigung und -belästigung jegliche Sympathie und Hilfe...
Mir fällt es schwer, diese Frau in jenem Amt anders als einen Ausdruck politischer Geisteskrankheit zu sehen.
Der Interviewer sieht dies anders.
Eine schlimmere Entwertung kann man sich kaum vorstellen...
Man muss im Land von Regenbogen und Heidschnuckenteitei leben, um solch einen devoten und schleimigen Kommentar glauben zu können. Wirklich nicht?  Wie wäre es mit Menschen, die von den eigenen Eltern von Kindesbeinen an für Sex verkauft worden zu sein? Von Menschen die in orangfarbenen Gefangenenanzügen wie Hunde aus Käfigen geführt zu werden um sie dann kopfüber aufzuhängen und ihnen die Kehlen auch wirklich aufzuschneiden, damit sie wie Schlachtvieh ausbluten. Wie wäre es mit Sklavenmärkten, auf denen Frauen erst zusehen müssen, wie ihre minderjährigen Töchter nackt vorgeführt und von geifernden Vergewaltigern für unsägliche Qualen ersteigert werden, nur um anschließend für einen viel niedrigeren Preis dem gleichen Schicksal anheim gegeben zu werden. Wie steht es um Frauen, die miterleben mussten, wie ihre Schwester von der eigenen Familie zum Tode verurteilt wird, weil sie den falschen Mann liebt. Um dann erfahren zu dürfen, dass die gleichen Prediger von Toleranz und Mitgefühl ihnen nicht glauben wollen?

Entschuldigung, aber in welcher Welt darf ein seriöser Journalist so tief sinken, ohne dafür prompt seinen Artikel im Papierkorb landen zu sehen?
Immerhin hier reagiert Frau Reker richtig.

Da bin ich mir gar nicht so sicher. Ich weiß von einer Stewardess, die hat eineinhalb Stunden in einer Flugzeugtoilette mit einem Attentäter verbringen müssen, der sie mit dem Tod bedrohte. Das war bestimmt schlimmer als bei mir.

Das Beispiel drängt sich mir nicht direkt auf, aber immerhin. Leider ist der einzige für sie relevante Faktor die Zeit. Nicht, dass ich ihr als EIN Faktor nicht zustimmen würde, aber längst nicht der einzige.
Sie wurden aber körperlich verletzt, Ihr Leben hing an einem seidenen Faden.
Aber bei mir ging eben alles schnell.
Danach feiert sie sich zudem. Und trägt zu dem bei, was doch angeblich nicht mehr geht: Fake News.

Ich habe das Bewusstsein nicht verloren, ich wusste, wie ich mich zu verhalten habe: Ich brachte mich in die stabile Seitenlage und versuchte, die Blutung in den Griff zu bekommen, indem ich den Finger in die Wunde am Hals steckte. So habe ich auf den Rettungswagen gewartet, während Wahlhelfer den Attentäter in Schach hielten.

Sie blieb scheinbar ruhig. Das gestehe ich ihr zu und finde dies bewundernswert. Auch der Finger in der Wunde ist eine richtige Maßnahme. Die stabile Seitenlage sollte in dem Artikel einen Einschub von einem Rettungsarzt erhalten. Ich kenne das aus den Lehrmaßnahmen für Rettungshelfer im Kampfeinsatz anders. Deutlich anders. Aber gut.

Wahlhelfer sind ihr wirklich zu Hilfe geeilt. Der Täter verletzte vier von ihnen. (Zwei FDP Politikerinnen, eine von der CDU und einen Grünen.) Danach, so berichteten die Zeugen, stellte er sich in einiger Entfernung an die Ampel und ließ sich von einem Bundespolizisten außer Dienst festhalten, bis die Polizei eintraf. Vor Gericht wurde bestätigt, dass keine Gegenwehr mehr erfolgte und der Täter entschuldigte sich bei den vier anderen Betroffenen. "Nur" Frau Reker sei sein Ziel gewesen.
Es so darzustellen, als sei der Attentäter auf ein Blutbad ausgewesen kann ich, da offensichtlich wider besseren Wissens getätigt nur auf zwei mögliche Hintergründe schieben: 1. Frau Reker hat Gedächtnisprobleme oder 2. es geht um ein gezieltes Narrativ.
Was mir wahrscheinlicher erscheint dürfte niemanden überraschen.

Als Vergleich lese man bitte die Berichterstattung zum Mord am britischen Soldaten Lee Rigby durch zwei islamistische Konvertiten mit Migrationshintergrund. Da ging es um Fakten - in der britischen Presse. Bei uns ging es um möglichst wenig Aufsehen.

Weiter mit der Selbstüberschätzung.
Wie konnten Sie so unglaublich besonnen sein?
Ich behalte in schwierigen Situationen die Nerven. Und von Arbeitsunfällen verstehe ich einiges, weil ich zu Beginn meiner beruflichen Karriere bei einer Berufsgenossenschaft gearbeitet habe.

Ihre Nervenstärke hat sie im Januar 2016 nicht unbedingt bewiesen - oder einen Funken Führungsstärke...
Ihre Erfahrungen mit Arbeitsunfällen würde ich gerne vertiefen, fand aber keine klaren Informationen.

Es folgt ihr Selbstlob der Besonnenheit und der Hinweis, dass sie ohne das Bewusststein zu behalten verstorben wäre - was den Reporter zur Frage bewegt, ob das nicht auch gelte, wenn sie sich nicht selbst "erstversorgt" hätte. Ich war nicht dabei, habe nur unzureichende Informationen und kein exaktes Protokoll der Ereignisse. Laut verschiedener Zeugen sei sofort eine Ärztin hinzugeilt und habe sie versorgt. Ob diese nicht rechtzeitig bei ihr gewesen sei ohne den Finger in der Wunde weiß ich natürlich nicht. Ich spekuliere, wie der Journalist und behaupte: da die Ader nicht verletzt war ging es um Sauerstoff. Da dürfte die Ärztin durchaus die Lorbeeren als Lebensretterin zustehen - aber auch das würde nicht ins heroische Bild passen.
Und nur nochmal: überhaupt ruhig und überlegt zu handeln ist bewundernswert. Hätte Frau Reker es dabei belassen, würde ich ihr Anerkennung zollen.

Ich überspringe aus Platzgründen weite Teile des folgenden Austauschs von Bewunderung. Immerhin steckte einiges Interessantes über ihre familiäre Geschichte darin.

Was relativiert eine so extreme Gewalterfahrung im Leben?
Man lernt, noch klarer das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Ich rege mich noch viel weniger über Sachen auf als früher, über Behauptungen, Schuldzuweisungen. Der Attentäter hatte die Demokratie zum Ziel. Ich war nur zufällig das Ziel.
Eine Behauptung, die jene Pressekonferenz unmittelbar nach bekanntwerden der Silvestervorgänge und jene nach dem Krisentreffen eindeutig widerlegen. Sie nahm in pauschalisierenden Behauptungen, lange vor irgendeinem Untersuchungsergebnis und ohne persönlichen Einblick in die vorliegenden Daten Aussagen vor wie
Es gibt keinen Hinweis, dass es sich um Menschen handelt, die hier in Köln Unterkunft als Flüchtlinge bezogen haben
Ob der Attentäter "die Demokratie" zum Ziel hatte, wenn er immer wieder betont, es sei ihm gezielt um Frau Reker und niemanden sonst gegangen, dass er sie einer bestimmten Politik beschuldigte, sie als Exremistin bezeichnete - das bezweifle ich ebenfalls. Aber es klingt natürlich viel vollmundiger und man stellt sich in ein bedeutenderes Licht.

Ab hier wird es aber wahrlich unerträglich. So ist Frau Reker nun nicht mehr nur medizinisch auf dem Niveau des Rettungsarztes sondern auch historisch jedem Fachmann "weit voraus".
Woher kommt diese Enthemmung, die in der Gesellschaft Raum greift?
Es war immer so in der Geschichte, dass auf Worte und Parolen Taten gefolgt sind. Bei der Verleihung des Böll-Preises sagte Herta Müller: „Wenn Hassparolen wie ‚Volksverräter‘ oder ‚Lügenpresse‘ spazieren gehen, dann geht auch irgendwann ein Messer spazieren.“
Das ist mal wieder eine der Behauptungen, die ein kritischer Journalist nicht durchgehen lassen sollte, aber trotzdem mitnimmt, weil das Bild in die eigene Anschauung trifft.
Nur ein Beispiel: das Wort Lügenpresse wurde in den Zeiten der Hippies und Kommunen in vielen Demos gegen BILD und Co. auf Demos und sit ins benutzt. Photos dazu finden sich mittlerweile einige im Netz. Waren diese Demos und die 68er Bewegung darum Bedrohungen für Demokratie und Gesellschaft oder gar den Staat an sich? Ist die 68er Bewegung darum insgesamt verantwortlich für die RAF? Ist womöglich Adorno am Ende....
Das sind, und es tut mir leid da einer Literaturnobelpreisträgerin so etwas an den Kopf zu werfen, simplifizierende Versuche der Pauschalisierung. Hassparolen führen eben nicht immer zur Gewalt und zu Anschlägen. Freie Meinungsäußerung kann durchaus unschön und beleidigend und unterstellend sein, polemisch, rabulistisch und viele Dinge mehr. Auch Internettrolle gehören dazu. In einer Zivilgesellschaft führt dies zu Diskurs - nicht zu Mord und Totschlag.  Es ist faszinierend, dass die gleichen Menschen, die behaupten, man könne Drogenkonsum nicht verbieten weil es immer Konsumenten gäbe auf der anderen Seite behaupten, Menschen würden irgendwann alle Mörder und Schwerverbrecher aus ihrer Mitte loswerden können, wenn man nur die freie Rede einschränken würde...
Ich bin kein Böll-Fachmann, nicht mal ein freudiger Leser, aber ausgerechnet diesen Preis mit so einer Botschaft zu verbinden halte ich für einen Grund auf verdächtige Geräusche aus seinem Grab zu lauschen.

Unfreiwillig entlarvt der Journalist denn auch das Weltbild oder eher das Menschenbild der Bürgermeisterin.
Zur obigen Frage fügt sie an:
Einer der schlimmsten Tage seit dem Attentat war für mich, als im Juni die Labour-Abgeordnete Jo Cox ermordet wurde. Da bin ich so früh wie möglich nach Hause gegangen, habe mich ins Bett gelegt. Das hat mich wirklich umgehauen.
Ein Mord in England durch einen Rechtsradikalen oder Geisteskranken (oder beides) an einer Politikerin hat sie also in die Knie gezwungen. So weit, so verständlich für mich. Was folgt ist der Grund für meine Galle im Mund:

Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie von dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin gehört haben?
Dieser Schock ist uns allen in die Glieder gefahren. Allen, die für die Sicherheit in Metropolen verantwortlich sind, war die abstrakte Gefährdungslage bekannt. Trotzdem war ich bestürzt, dass es zu diesem schweren Anschlag gekommen ist. Er hätte auch Köln treffen können. Ich bin froh, dass die Kölner Polizei sofort sichtbare Maßnahmen ergriffen hat. Große Zufahrtsstraßen zu den Weihnachtsmärkten wurden mit Polizeifahrzeugen verstellt, an den Zugängen Beamte mit Maschinenpistolen postiert. Mich erinnert das ein bisschen an Paris.

Satz für Satz beschämend.
Zuerst eine Phrase: "Dieser Schock ist uns allen in die Glieder gefahren". Mehr als eine Phrase ist das nicht. Und in Relation zur vorhergehenden Reaktion auf einen einzelnen Mord eine ausgesprochen milde Reaktion, die sie im vereinnahmenden Plural wiedergibt. "uns allen". Da war nichts von persönlicher Betroffenheit.
Dann die falsche Verwendung von Worten und Informationen.
"Allen, die für die Sicherheit in Metropolen verantwortlich sind, war die abstrakte Gefährdungslage bekannt." Sie ist die Bürgermeisterin. Sicherheit gehört entweder nicht zu ihrem Ressort (s. Silvester und ihre Äußerungen damals wie in diesem Interview noch kommend) oder sie übernimmt die Verantwortung voll und ganz - worauf die Frage entsteht, wie sie noch im Amt sein kann.
Zudem war die Gefährdungslage "konkret". Nicht abstrakt. Das haben die Meldungen der letzten Tage herausgestellt. NRW hatte Berlin ganz konkret mit Namen und Daten gewarnt. Die Warnungen des BND vor möglichen Anschlägen war nicht abstrakt. Es handelte sich um klare Hinweise, dass Weihnachtsmärkte zu Zielen erklärt wurden.
Sie sei, eine weitere Phrase, "bestürzt" gewesen - "trotzdem". Das sollte wohl retten, macht es aber schlimmer. 
Als "Betroffenheit" auf einen erfolgreichen Anschlag mit mehreren Toten zu reagieren mit einem "es hätte auch uns treffen können" ist bestenfalls unsensibel.
Es ist die Haltung vieler Deutscher. Solange es uns nicht trifft, ist es nicht schlimm.
Die Kölner Polizei zu loben, dass sie "sichtbare Maßnahmen" ergriffen habe ist schon Satire.
NACH einem erfolgreichen Attentat ist eine Reaktion eine Selbstverständlichkeit - und keine gute Arbeit, wenn Sicherheitsmaßnahmen vorher fehlten.
Die Maßnahmen waren zwar "sichtbar", aber alles andere als effektiv. Und damit meine ich nicht nur den durch die Medien gegangen Moment der Peinlichkeit, als ein Photo zwei von ihrer Ausrüstung offensichtlich überforderten Beamtinnen zeigte, die nicht mal ihre Waffen geladen hatten und so einen feuchten Absatz zur Sicherheit beitrugen. Auch das gesamte Konzept war lediglich Show zur Beruhigung der Besucher. Nirgendwo war ausreichend Personal vorhanden (24 Beamte mit Maschinenpistolen...) um einer ernsthaften Attacke gleich welcher Art zu begegnen. Ein Anschlag wie im November in Paris oder ein LKW Anschlag wie in Nizza und Berlin wäre mit ein paar Pollern und solch verstreutem Aufgebot nicht zu begegnen gewesen. Von Selbstmordbombern oder Sprengsätzen wie in Ludwigshafen zu schweigen.
Sollte Frau Reker das Lob also ernst meinen oder gar glauben, dann fehlt ihr der Sinn zur Realität um die Bürger ihrer Stadt wirklich zu vertreten und zu schützen.
Dazu gehöre auch die Anschuldigungen der Beamten gegen ihre Vorgesetzten. Ein "zu martialisches Erscheinungsbild" sei ungewollt gewesen. Ich weiß natürlich nicht, ob das so stimmt. Angesichts der Wahl bspw. zwei körperlich wenig imposante junge Frauen aufzustellen, würden leere Waffen diesem Bild entsprechen. Andererseits kann der Laie in Deutschland den Ladezustand nicht unterscheiden und daraus auch keinen Bedrohungsfaktor ermitteln...

Sei es drum. Anschließend kommt Frau Reker mit dem üblichen "Lebensweise nicht ändern, sonst haben sie ihr Ziel erreicht" Unsinn.
Für die Toten und ihre Familien ist es kein Trost, dass alles so weitergeht, als sei nichts geschehen. Aber das kann die Bürgermeisterin nicht nachvollziehen, ihr Angriff wird so schnell nicht vergessen oder runtergespielt werden. Sie steht permanent im Mittelpunkt.

Sie lobt noch organisierte Aktionen wie die Predigten von Imamen in der Gedächtniskirche und andernorts als "Zeichen der Menschen".
Es sind Zeichen der Politik und jener, die den Tatsache nicht ins Gesicht sehen wollen. Es sind jene, die nie auf den Gedanken kämen zu Fragen, warum keine Priester in Moscheen predigen, wenn das andersrum doch so selbstverständlich passiert.

Statt dessen gehen wir nun zum Abwälzen aller Schuld über. Schon der Journalist lässt dabei wichtige Informationen und Details weg.
Im Schatten des Domes wurden Frauen massenweise von jungen Migranten beraubt und sexuell belästigt. Wann war Ihnen die wahre Dimension des Ereignisses bewusst?
Die Vergewaltigungen lieber nicht nennen...
Die Informationslage verdichtete sich ja erst Tage nach dem Ereignis. Das war ein schleppender Prozess.
War es nicht. Die Informationen waren da. Die Zeugen und Opfer waren da. Die Beamten waren da. Die Meldungen der Betroffenen in den social networks waren da. "Das System" in Köln hat nur versucht, sie zum schweigen zu bringen. Meldungen in Kommentarbereichen wurden gelöscht. Die Polizei meldete "keine Vorkomnisse", obwohl über Funk wie in den Berichten der Betroffenen ein völlig anderes Bild zu finden war.
Was da "schleppte" waren vertuschende Vertreter der Stadt, Journalisten die ihren Job nicht oder ideologisiert wahrnahmen und eine Bürgermeisterin, die entweder unfähig oder ebenso verbrämt ist, wie jene, die Massenbelästigung, -raub und -vergewaltigung als "nicht erwähnenswert" finden, wenn er nicht von Rechtsradikalen oder Fußballhooligans begangen wird.
In der Pressekonferenz Anfang Januar habe ich das gesagt, was mir zuvor der damalige Polizeipräsident mitgeteilt hatte. So kam auch meine Aussage zustande, dass unter den Tatverdächtigen keine in Köln untergebrachten Flüchtlinge seien. Daraus machten dann die meisten Medien „Keine Flüchtlinge unter den Tatverdächtigen“
Zuerst ist natürlich nicht sie schuld, sondern der mittlerweile im Ruhestand befindliche ehemalige Polizeichef. Niemand weist darauf hin, dass sie die Daten selbst hätte prüfen können und bei einem so außergewöhnlichen Fall vor einer so deutlichen Stellungsnahme in einem ihr so wichtigen Sachverhalt (Flüchtlinge) das auch hätte tun sollen. So ist ein Sündenbock für ihre Fehler gefunden, der ohnehin schon maximal möglich bestraft ist - für seinen Mist. Nicht maximal notwendig - nur möglich.
Wer Reker kennt, der hat hier ein déjà vu. 2014, vor ziemlich genau zwei Jahren, ging sie ihren jetzigen "guten Freund" Kardinal Woelki scharf an. Der hatte die Unterbringung der Flüchtlinge damals kritisiert (noch vor der eigenlichen Massenankunft) - woraufhin die zuständige Reker zurückschoß. Die Kirche habe nicht geliefert, was sie versprochen habe, und darum nicht das Recht zu solcher Kritik, so der Tenor. Das die von der Kirche angebotenene Immobilien von ihr als "unzumutbar" bewertet wurden, weil sie nicht zentral lagen ging dabei irgendwie nicht in einer Gegenkritik vor die Jury...

Danach folgt im Interview die Geschichte von der verzerrten Widergabe durch die Presse. So habe sie das nicht gesagt mit den Flüchtlingen, habe sie nicht in Generalschutz nehmen wollen.
Nur gibt es eine Reihe von Interviews und Äußerungen, in denen genau das passiert. So ein Interview mit Klaus Kleber vom ZDF.
 Auch bei der Sache mit der „Armlänge Abstand“ haben manche mich schlicht missverstehen wollen.
Jaja, das gewollte Missverständnis. Die Pressekonfernz gibt es bei youtube in voller Länge und mit einigen Kommentaren dazu. Da gab es nichts falsch zu verstehen. Wer in einer Konferenz zu den Ereignissen der Silvesternacht solch einen Mist verzapft ist entweder zu dämlich für die Aufgabe oder versucht mit Nebelkerzen die Sache in eine andere Richtung zu lenken.

Widerlich verlogen finde ich dann noch:
Die Diskussion über Flüchtlinge ist offener geworden. Und offene Diskussionen schaden nie. Sie dürfen aber nicht abgleiten und dazu führen, dass man die Gesamtheit der Flüchtlinge dafür verantwortlich macht, was ein kleiner Teil begangen hat. Interessant ist auch, dass das Ereignis bei einigen ganz wesentlich dazu beigetragen hat, dass Videoüberwachung und Polizeipräsenz kein Teufelszeug, sondern eine Notwendigkeit sind.
Nicht nur, dass sie es war, die im oben genannten ZDF Interview die "Offenheit", welche sie jetzt lobt, als "nicht zulässig" regelrecht verbieten wollte als es noch nichtmal um die "Gesamtheit der Flüchtlinge" sondern lediglich ihre Präsenz unter den Tätern ging (und wer dem Link um die Woelki- Diskussion folgt weiß, dass Reker auch jene als Flüchtlinge bezeichnet hatte, welche sie dann nach Silvester versucht von diesen abzugrenzen). Sie widerspricht sich selbst, indem sie am Ende pauschalisiert, nachdem sie genau das vorher verteufelte...

Der Rest des Interviews ist belanglose Augenwischerei. Der einzigen kritischen Frage nach Feminstinnen und Sexismus weicht sie aus.

Alles in allem ein Bild der Bürgermeisterin, dass mich eigentlich mehr ans Satire oder Comics der 70er und 80er erinnert, als an die Realität. Wenn der Wahnsinn regiert hilft auch ein Reker Abstand nicht...

Sonntag, 25. Dezember 2016

Freitag, 23. Dezember 2016

Die Terroristen haben gewonnen

Was wollen Terroristen eigentlich? Ob "Experten" in den Medien, Politiker vor der den Mikros oder Blogger wie Marco, Papsttreuer und ich, wir alle haben da unsere teilweise weit auseinander liegende, teilweise fast deckungsgleiche Meinung. Jene der wortführenden angeblichen Experten und Meinungsmachern im Lande weicht dabei vom Menschenverstand, zumindest in meinen Augen, weit ab.
Da wird behauptet, es ginge darum, unseren Lebensstil zu zerstören und unser Gefühl von Sicherheit. Es ginge darum, unseren Zusammenhalt, besonders mit den Muslimen im Lande zu zerrütten. Es ginge darum, der Perspektivlosigkeit und mangelnden Willkommenskultur zu entkommen.
Einen Beweis dafür bleiben diese Menschen der Öffentlichkeit seit vielen Jahren schuldig. Dafür haben sie Erfolg. Obwohl der Terror seit über 13 Jahren auch in Europa wütet (und die meisten der teilweise schrecklichen Anschläge und viele der verhinderten bereits der ordinären Vergessenheit anheim gefallen sind), unternehmen unsere Regierungen de facto nichts gegen diesen Terror, beugen sich viel mehr immer und immer wieder jedem Protest der in der eigentlichen Verantwortung stehenden Gruppen, differenzieren sich zu Tode wenn es um jene Religion und ihre Anhänger geht. Wobei, eigentlich eher uns als sich. Und die Gesellschaft spielt mit - und macht dabei genau, was sie ja angeblich den Terroristen nicht zugestehen wollen.
In den letzten Tagen wurde ich mehrfach regelrecht angepatzt, ich solle nicht spekulieren. Nicht vorverurteilen (den IS?). Es sei ja noch gar nicht klar, was in Berlin passiert sei.
Mittlerweile reagiere ich darauf sehr gereizt. Und, Gernredner der ich bin, haue dann schwallartig mit Datenpaketen zu - schon allein, weil ich zu diesem Zeitpunkt bereits weiß, dass mein Gegenüber von diesen kaum welche kennt, aber meint gut informiert zu sein.
"Wenn  das der einzige Vorfall dieser Art wäre, dann würde ich die Wahrscheinlichkeit in Betracht ziehen, dass es ein Unfall war. Aber: ..." und dann beginne ich im Jahre 2014, als in Frankreich die ersten Fahrzeuge in Weihnachtsmärkte fuhren und die "Allahu" schreienden Fahrer unter lauter Erklärung der Geisteskrankheit aus der von den radikalen Muslimen geforderten "JihadZone"  geholt wurden. Von da geht es dann anhand mehrer Anschläge auch ohne Fahrzeuge schnurstracks hin nach Nizza, Würzburg und Ludwigshafen - einen Tag vor Berlin durch Zufall gefunden und entschärft.

Wer mit einem Wort wie "Spekulation" um sich wirft wenn es um die Einordnung von Geschehn geht, sollte sich über Kontexte und Wahrscheinlichkeiten im Klaren sein. Die Wahrscheinlichkeit, und ich bin mit Mathe auf "-sama", dass es sich bei Berlin um einen Unfall handelte lag nach meiner Rechnung und der Berücksichtigung nur unserer jüngsten Vergangenheit im unteren einstelligen Prozentbereich. Es ist ähnlich wahrscheinlich, dass der Hund, aus dessen mit Butter beschmiertem Maul ein zufriedenes Schmatzen zu hören ist, nicht das Brot vom Teller geklaut hat, als man kurz an der Tür war. Es könnte auch eine Elster ins Haus gelangt sein und der Hund hat nur einen Kleks heruntergefallene Butter extrem ungeschickt aufgeschleckt. Möglich wäre es. Wahrscheinlich ist es nicht.
Spätestens, wenn selbst die Medien von sich aus die Ähnlichkeit zu dem erst wenige Monate zurückliegenden Anschlag von Nizza feststellen und der IS sich bekennt (was im neuen Sprech plötzlich "beanspruchen" heisst, da man ihnen die Anschläge einfach nicht gönnen möchte) sollte die Aufforderung zur Zurückhaltung schwinden. Tut sie jedoch nicht. Lieber verbietet man anderen Gedanken und Worte, Argumentationen und Polemiken. Der Gewinner ist der Feind der freien Ordnung.

Und so wird jeder angefeindet, der endlich eine klare Kante der Islamverbände und der Muslime fordert. Jeder, der von ihnen mindestens einen ähnlich aktiven Überzeugungsversuch in Richtung Radikale und Terroristen fordert, wie in Richtung der deutschen "Mehrheitsgesellschaft" (und hier noch eine Crux nebenbei: wenn diejenigen, die ihre Religion lautstark und schnell gegen jede "Diffamierung" Seitens Nicht- oder progressiven Muslimen nicht nur bei den erwartungsgemäß friedlichen Säkulären sondern eben auch bei den argumentativ brachialen Radikalen fordern und mahnen und differenzieren würden, wäre ihre Botschaft für mich glaubhafter. Allein, ich höre nichts von Missionaren des friedlichen Islam, die sich nach Marxlohe oder gleich Syrien und Nigeria begeben). Der nicht mehr hören will, dass asylsuchende, geduldete Tunesier ja nur mehr Integration und Freundlichkeit erfahren müssten als sie es bisher mit kostenloser Rettung, Unterbringung, Versorgung, Transportmitteln, Sprach- und Weiterbildungskursen und einer massiven "Willkommenswelle" samt Schönrednerei, Verschleierung und mangelnder Strafverfolgung bisher erlebten.
Da wird behauptet, Armut und Perspektivlosigkeit seien Ausländern in diesem Land beschieden und schuld an der Radikalisierung - beides zwar bei keiner der anderen Einwanderungsgruppen (Sikhs, Hindus, Asiaten aller Religionen, katholischen Polen, Spaniern und Italienern etc.) zu beobachten ist, aber die zählen ja auch nicht. Wenn man dann darauf hinweist, dass die Terroristen von 9/11 wie die Bomber von London zumeist Akademiker waren und die absolute Mehrheit der weltweiten Terroranschläge in islamischen Ländern stattfindet - wo nun wirklich die Ausgrenzung von Muslimen angesichts ahnaltender Verfolgung Andersgläubiger schwierig wird - tendiert es langsam ins intensiv emotionale.
Fast immer. Wirklich. Zwei Freundschaften sind darüber zerbrochen, zwei weitere stehen auf der Kippe. Nichts, was ich einfach so hinnehme.


Wenn Feministinnen sich im Januar und Februar diesen Jahres mit jenen Vertretern einer Kultur solidarisieren die Frauen systematisch diskriminieren während sie der eigenen vor den Ohren der Vergewaltigungsopfer der auf diese Weise noch beschützten Täter "rape culture" vorwerfen, wenn auf dem Platz eines islamistischen Anschlages ein türkischstämmiger Bundestagsabgeordneter nicht den Islamisten sondern den "Rechten und Nazis" den Kampf ansagt, wenn die Polizei von Politikern an der Fahndung nach einem Terroristen gehindert wird um "nicht rassistisch zu sein" während gleichzeitig Menschen wegen schlechten Humorbildern auf Facebook eine Hausdurchsuchung angediehen bekommen, dann besteht bereits eine Spaltung der Gesellschaft und ein Verzicht auf grundlegende Werte.
Dazu ein sehr empfehlenswertes Video (leider auf englisch) eines Vbloggers.


Folgte ich also den "Experten", dann haben hier die Terroristen gewonnen. Die Gesellschaft spaltet sich. Aus meiner Perspektive in lebensfremde, naive Gutgläubige, die solange nicht an Gewaltbereitschaft und Probleme mit Kultur und einer Religion des Orients glauben, bis es sie oder ihre Liebsten trifft (und selbst dann...) und jene, die aus der Erfahrung des Alltags und vor allem anderer versuchen zu lernen - manchmal nicht ohne dabei selbst über die Grenzen zu gehen, aber meistens mit einem Blick auf grundlegende Werte.
Oder noch deutlich gesagt: in Appeaser, Apologisten und Mitschuldige auf der einen Seite und hilflose Opfer, wütende Realisten und radikale(/-isierte) Fremdenfeinde gegenüber. Mit letzteren will niemand außer ihnen selbst etwas zu tun haben. Nur mal so am Rande.

Ich folge aber nicht den Experten - und trotzdem glaube ich, die Terroristen haben gewonnen. Ziel ist es auf lange Sicht eben nicht, uns zu spalten und neue Terroristen anzuwerben. Das brauchen sie nicht. Wie im Video und zahllosen Studien zu sehen gibt es in der islamischen community immer mindestens ein Viertel, das mit radikalem Gedankengut und der Gewalt im Namen der Religion mindestens sympathisiert oder ihr zustimmt. Egal ob Hamburg, Ankara, Kuala Lumpur, Dhaka oder Quatar.
Ich hab es bereits verlinkt und tue es erneut. Ein gutes, wiedermal auf englisch angelegtes Video eines hervorragenden Diskutanten aus den USA.


Das drückt sich in den meisten dieser Länder latent durch Gesetze aus, die Minderheiten, oftmals eingesessen bevor der Islam einmarschierte (und ja, in der Mehrheit war es eine militärische Invasion), diskriminiert und ihre Gepflogenheiten zumindest in der Öffentlichkeit verbietet. Der Bau von Kirchen oder anderen Heiligtümern ist restriktiv gehandhabt oder schlicht verboten. Mitunter ist der Besitz oder die Einfuhr einer Bibel verboten. Mit Muslimen über Religion zu diskutieren... naja, Sie wissen schon. Man könnte ja missionieren...
Der IS und zahlreiche andere Organisationen haben ebensowenig Probleme Rekruten zu gewinnen (auch wenn es beim IS immer wieder behauptet wird) wie Spendengelder zu sammeln. Damit führen sie einen Krieg aus der Perspektive der Unterlegenen - und halten nicht nur durch. Dabei sind auch die Radikalen noch untereinander zerstritten - ganz zu schweigen von den Streitigkeiten der Konfessionen. Die Shia-Milizien haben durchaus auch religiöse Beweggründe, gegen den IS vorzugehen.
Wer da behauptet, die Terroristen, aus allen Schichten der Bildung und des Einkommens, aus den unterschiedlichsten Stufen der Integration herausgeholt, würden es auf eine Radikalisierung der europäischen und amerikanischen Muslime anlegen, der hat die Opfer nicht gesehen und den Tätern nicht zugehört. Sie rekrutieren nicht durch die Reaktion auf Massenmorde und Hinrichtungen. Sie rekrutieren mit Videos und Ansprachen, mit religiöser Debatte (die sie laut Medien gar nicht führen geschweige denn gewinnen dürften, weil sie die Religion ja nur missinterpretieren). Und ja, mit jedem Anschlag demonstrieren sie potentiellen Rekruten auch: schaut her, wir können das. Mitten in Europa. Mitten in den USA. Aber das ist keineswegs eine Reaktion auf eine Ablehnung. Das ist viel eher eine Umsetzung bestehender Überlegenheitsgedanken.

Ziel der Anschläge ist es vor allem, zu töten. Die Attentäter erhalten entsprechend ihrem Glauben die Absolution für alle Sünden und den sofortigen Einzug ins Paradies - worauf der gemeine Gläubige bis zum jüngsten Tag und erfolgreicher Sündenprüfung warten muss. Darum finden sich auch so viele Täter mit nicht gerade vorbildlichem Lebenswandel unter den Terroristen. Ihre Umkehr findet mit einer Explosion, einem Messerangriff oder Schüssen statt. Wenn sie Feinde umbringen oder bei dem Versuch dies zu tun sterben. Wer der Feind ist, das findet sich ziemlich klar im Koran und den hadith.  Das dabei die Familien der potentiellen gegnerischen Krieger ebenfalls Ziel und Beute sind, das findet sich sogar in der Überschrift einer Sure, welche genau so heisst: "Die Beute" und u.a. die Verteilung von geraubtem regelt. Darin heisst es u.a. in 8:28
Und wisset, daß euer Gut und eure Kinder nur eine Versuchung sind und daß bei Allah großer Lohn ist. 

 Und genau das hat der Täter von Berlin getan. Das haben viele andere in den letzten unternommen. Mohammed Merah bspw. der 2012 grausam mordete und abschlachtete, gezielt auch kleine, jüdische Kinder und ihren Vater. Das Leid des kleinen Mädchens noch gefilmt als er sie quälte und tötete und anschließend veröffentlicht. Nach keinem Maßstab von einem Menschen mit einem Funken Mitleid und Menschlichkeit vertretbar - und doch mit einem eigenen Fanclub, der bis heute anhält.

Die Terroristen haben also so oder so gewonnen. Unsere Gesellschaft ist gespalten und handlungsunfähig. Der Radikalisierungsprozeß lacht den Integrationsbemühungen in Mrd. Höhe und Rückhalt weiter Teile der Gesellschaft ins Gesicht.
Und die Terroristen morden wie geplant Ungläubige und "Kuffar", ziehen danach ins Paradies oder werden mit aller Gnade des Gesetzes und er Justiz gehandelt - mitunter nachdem sie wochenlang in muslimischen Gemeinden Unterschlupf fanden.

Gleichzeitig wächst ihre Bekanntheit, ihre Stärke, ihr Einfluß. Wer wirklich glaubt, dass wir nach zwei Jahren "Siegesmeldungen von der Front" im Irak und in Syrien kurz vor dem Ende des mittlerweile nahezu weltweit aggierenden IS, dem neuen Kalifat, der neuen Invasionswelle des Islam wie bereits im 7. und 8. Jh. stehen, der darf sich über die "Endsieg" Mythen im 3. Reich nicht lustig machen.
Mit etwas Glück verfranzen sich der IS und seine Terroristen. Dann bleibt es bei gelegentlichen Anschlägen quer durch Europa, von denen vermutlich nicht ein einziger die hinter dicken Panzerglasscheiben von einem Heer von Bodyguards und Nachrichtendienstlern geschützten politischen Führer unseres Landes trifft, sondern stets jene, denen der BW Innenminister die Selbstverteidigung aus der Sicherheit seiner Kanzlei verbieten möchte...

Schöne Perspektiven am Heiligen Abend.

Allen Lesern trotzdem ein gesegnetes, gesundes und sicheres Weihnachtsfest. Vertrauen wir auf Christus.

EU Waffenrecht wird verschärft - Terroristen und Kriminelle entsetzt

Die EU setzte vor etwa vier Jahren eine Komission ein, welche einheitliche Standards erarbeiten sollte, was bspw. die Deaktivierung von Schusswaffen angeht. Deaktivierung, das bedeutet, eine funktionsfähige Waffe wird so bearbeitet, dass sie nicht mehr schießt. In Deutschland gibt es seit mehreren Jahren eine ziemlich umfassende verbindliche Anweisung, wie dies zu geschehen. Waffen, die nach deutschem Recht "deaktiviert" wurden, sind nicht mehr zu reaktivieren bzw. nur, indem man die wichtigen Waffenteile austauscht - sich also faktisch eine Waffe in Einzelteilen besorgt, um die andere zu bearbeiten. Sinn macht dies natürlich nicht - wer die benötigten Teile bekommt, der kann daraus direkt seine Waffe erstellen und muss nicht erst austauschen.
In anderen Ländern sieht dies weniger streng aus, und daher konnte bspw. der Massenmörder von München seine Glock 17 über den Schwarzmarkt bekommen. Es war eine als deaktiviert gelistete Dienstpistole, die verkauft worden war.
(Dazu sei allerdings auch angemerkt: wenn es nicht diese gewesen wäre, dann wohl eine andere Waffe, die geschmuggelt wurde und nicht zu den reaktivierten gehört.)
Ich kenne keinen legalen Schusswaffenbesitzer, der an dieser Maßnahme etwas auszusetzen hatte.

Am Ende stellte diese Komission kurz nach dem Novemberanschlag in Paris 2015 ihr Papier vor, welches Waffen "die wie Kriegswaffen aussehen" in die Kategorie der verbotenen Waffen schieben wollte. Außerdem sollten alle Legalwaffenbesitzer in einem kurzen Turnus zur medizinisch-psychologischen Untersuchung und noch eine Reihe von weiteren drastischen Forderungen mehr.
Für Länder wie Schweden und die Baltenstaaten war und ist das ein regelrechter Stinkefinger. Diese Länder unterhalten Milizen, Soldaten, die im Falle einer Invasion des expansionistischen Nachbarn Russland sofort bewaffnet zur Verfügung stehen. Wenn man diesen die Waffen nimmt, so können sie weder trainieren noch einsatzbereit sein. Da diese Länder alle nur kleine Armeen unterhalten (können) sind sie aber genau auf solche Maßnahmen zur Abschreckung angewiesen.
Ähnlich sieht es in der Schweiz aus. Nun ist diese nicht in der EU, gehört aber mit den Veträgen in den Wirtschaftsraum. Auch die Schweizer betraf es also - hatten aber kein Mitspracherecht.

Das die Idee, der gesetzestreuesten Gruppe von Bürgern (Legalwaffenbesitzer rangieren von Verkehrsdelikten bis zur Kriminalität als Gruppe auf den untersten Plätzen eines Rankingsystems) ihren Sport, ihr Hobby oder den Dienst für die Gesellschaft und Natur (Jäger) zu verbieten oder solche Auflagen zu machen, ja selbst die ärztliche Schweigepflicht auszusetzen um Gebrechen, Erkrankungen und "Warnzeichen" kenntlich zu machen ist schon an Dämlichkeit und Unverschämtheit nicht zu überbieten. Bis eben auf die Idee, die Gefährlichkeit der Waffe an ihrem äußeren fest zu machen. Was aussieht wie ein Sturmgewehr ist zu verbieten - so lautete die Logik.
Dieser Passus wurde gestrichen. Statt dessen sind es nun halbautomatische Waffen, also Waffen die bei jedem Druck auf den Auslöser einen Schuss abgeben bis das Magazin leer ist, ohne dass der Schütze eine andere Handlung vornehmen muss.
Sprächen wir hier von einem Krieg, bei dem ausgebildete Soldaten in den verschiedensten Situatione aneinander geraten, so machte die Unterscheidung theoretisch noch Sinn - auch wenn man den Soldaten natürlich mit solch einem Verbot ein Todesurteil unterzeichnete. Es geht aber um Morde, Amokläufe und Terrorakte. Wer wirklich glaubt, die Beschneidung der Magazingröße oder die Halbautomatik würden in diesen Situationen solch einen Unterschied machen, der irrt. Mehrfach.
1. Die Waffen, die wir in dem letzten dutzend Anschlägen in Europa gesehen haben, waren mehrheitlich gar keine Schusswaffen. Fahrzeuge (vor allem LKWs) und Bomben waren von London, Madrid, Köln, Bonn, Brüssel, Nizza, Würzburg, Ansbach und immer wieder Paris die Mittel der Wahl.
Daneben rangiert eine ansehnliche Zahl an Angriffen mit Schusswaffen. Auch hier immer wieder Paris, Toulouse, Brüssel. Die Waffen waren durch die Bank weg durch kriminelle Machenschaften beschafft und einsatzbereit gemacht worden. Etliche Gesetze existieren, die das hätten verhindern sollen - und die Terroristen haben sie missachtet. Wer hätte es gedacht.
Die dabei zum Einsatz gekommenen Waffen waren also alle illegal. Viele davon waren automatische Waffen, fast alle waren ehemalige Kriegswaffen. Aus Lybien, dem Balkan, Syrien. Sprengsätze und Raketenwerfer kamen auch zum Einsatz.
Wer glaubt, einer dieser Anschläge würde durch das neue Gesetz verhindert, der träumt. Psychodelisch.
2. Beziehungstaten und Selbstmorde, die häufigsten tödlichen Einsätze von Legalwaffen, geschehen auch in Ländern völligen Waffenverbotes wie Südkorea, Japan oder England. Es kommen dann wie gehabt andere Mittel zum Einsatz, die für die Opfer und Einsatzkräfte nicht weniger gefährlich sind.
Illegal sind auch hier immer wieder Waffen besorgt und benutzt worden.
3. Die Zahl der Waffen von Sportschützen und Jägern, die gestohlen werden um damit Verbrechen oder Terrorakte zu begehen ist laut Polizei quasi nicht existent. 
4. sog. Amokläufe und erweiterte Suizide sind noch der "vielversprechendste" Ansatzpunkt, denn hier waren Sportschützen und ihr Umfeld vertreten. Irrsinnigerweise gilt hier scheinbar nicht, was bei der Bevölkerungsgruppe, aus der die meisten Attentäter der letzten 18 Jahre gekommen sind, regelrecht Pflicht ist. Hier wird pauschalisiert und über den Kamm geschert, dass es nicht mehr kracht.

Solche Taten sind extrem selten (wie Terrorattacken), erregen dafür verständlicherweise aber natürlich extreme Aufmerksamkeit - während der Tat oder hinterher. Während man bei besagter Gruppe zur Differenzierung aufruft, Pauschalurteile und Sippenhaft ausdrücklich ablehnt, ist es bei Sportschützen umgekehrt. Ein junger Mann bestiehlt seinen Vater, nutzt eine von dessen Waffen um zu morden. Am Ende steht ein verschärftes Waffengesetz. Ein anderer hat seine Waffenbesitzberechtigung verloren und beim Kauf einer seiner Waffen eine gefälschte Urkunde genutzt - am Ende stehen schärfere Waffengesetze.
Die RAF wütete mit illegalen Waffen in Deutschland - schärfere Waffengesetze folgten.
Terroristen sprengen, schießen und foltern sich durch Paris - und ganz Europa erhält schärfere Waffengesetze.

Gerade nach Berlin, nachdem ich unerträgliche Artikel und Wortmeldungen über mich ergehen lassen musste, in denen "Vorverurteilung", "Spekulation" und "Ausnutzung" oder natürlich "postfaktisch" um sich geworfen wurde, lese ich nun nicht einen Protest der gleichen Menschen. Es betrifft allein in Deutschland ca. 5 Millionen Schützen. Künftige natürlich nicht berechenbar.

Wo ist die Logik hin? Die Medien und viele Menschen warnen vor "amerikanischen Verhältnissen". Die bräuchten wir vielmehr. Wer nämlich die Detailkarten ansieht, der entdeckt manchen "brainstormer". So ist die Gewalt mit Schusswaffen auf Ballungszentren fokusiert - vornehmlich jene mit Waffengesetzen, die selbst strenger sind, als unsere. So Chicago und New York. Bandenkriminalität und eine "Thug life" Kultur führen zu massivem Einsatz illegaler Schusswaffen.
In den Bundesstaaten, wie Arizona und Texas, in denen Schusswaffen teilweise offen zu tragen sind und zum Alltag gehören, da sehen die Daten anders aus. Amokläufer und Terroristen kommen hier i.d.R. deutlich weniger weit, als etwa in den Waffenverbotszonen der strengeren Bundesstaaten.

Charles Whitmanist heute vielen kein Begriff mehr. Der Mann hat 1966 vom Turm der Universität von Austin, Texas, auf nichtsahnende Zivilisten das Feuer eröffnet. Begonnen hat er schon im Turm, als er erst die Empfangsdame und dann Besucher der Plattform auf dem Weg nach oben angriff und ermordete. Eigentlich aber bereits in seinem Heim, wo er seine Frau und seine Mutter in ihren Betten erstach.
Sobald er oben in besagtem Turm war, verbarrikadierte er den Zugang und begann sein tödliches Werk. Als sich die Bevölkerung vom ersten Schrecken erholt hatte, trafen immer mehr Bürger mit Schusswaffen aller Art ein, denn damals führten nur sehr wenige Menschen ihre Pistolen oder Gewehre mit sich, auch in Texas. So hatte Whitman etwa 20 Minuten Zeit, in denen er 17 Menschen tötete, darunter einen der eingetroffenen Polizisten, die nach etwa 6 Minuten vor Ort waren. Er verwundete weitere 31.
Auf den Videoaufnahmen, die ein lokaler Nachrichtensender damals machte, kann man sehen, wie die Einschläge an der fast Schulterhohen Brüstung des Turmes den Putz aufwirbeln. Zwar traf niemand Whitman, der aufgrund des Winkels nahezu unsichtbar blieb, aber der Beschuss zwang ihn in Deckung zu bleiben und seine Tat früher zu beenden, als er es wollte. Zwei Polizisten schafften es in dieser Situation zum Turm, die Treppe herauf und über die Absperrung. Der in einer Ecke zusammengekauerte Whitman wurde von den beiden überrascht und erschossen.
(Dokumentation, Achtung, es zeigt auch die Opfer)
Die Zahl solchen Waffeneinsatzes von Privatpersonen und die Bedeutung in der Gesellschaft kann man zwar mit einiger Recherche nachlesen, will dies in Europa aber gar nicht. Bis heute greifen immer wieder Bürger ein und retten sich, ihre Nächsten oder völlig Fremde vor Kriminellen und Terroristen, manchmal auch vor den eigenen Partnern.
Nicht immer gelingt es und mancher ließ sein Leben. So etwa bei einem mörderischen Anarchistenpaar in Kalifornien, welches zwei Polizisten ermordete und dann in einen Supermarkt stürmte. Der vermeintliche Retter in der Not hatte nur den Mann wahrgenommen, und als er diesen überwältigen wollte, erschoss dessen Partnerin ihn von hinten. (Das Video zeigt einen Selbstverteidigungslehrer, der solche Ereignisse bespricht. Das Video selbst zeigt auch den Mord, bitte keine Kinder sehen lassen).

Aber das ist eben der Schritt weiter gedacht. Bei uns wird nun statt dessen Millionen friedlicher, harmloser Bürger die Waffen entzogen. Allen Bürgern wird das Recht genommen sie selbst unter strengsten Auflagen zu erwerben und jagdlich oder sportlich zu nutzen. Aus Panikmache und einer arroganten Haltung, die Argumenten gegenüber unzugänglich macht. Eingangs erwähnte Komission bspw. wurde bei Falschbehauptungen, manchmal als Lügen und manchmal als Irrtum erwischt. So wurden alle Schusswaffentoten in die Statistik der Opfer von Schusswaffengewalt aufgenommen. Auch Selbstmorde, Unfälle und durch Polizisten in Notwehr erschossene Kriminelle. Ebensowenig wurde unterschieden ob durch illegale oder legale Waffen gemordet wurde. Nahm man nur die Zahl der Morde mit legalen Waffen, vielleicht noch Schusswaffen von Sportschützen die durch Diebstahl oder Hehlerei illegal in kriminelle Hände geraten waren, so blieb eine so verschwindend kleine Zahl, dass selbst die Polizeigewerkschaften Europas sich gegen eine Verschärfung aussprachen.

Das hat, wenn es nach Wolfgang Dicke, dem Waffenexperten der Polizeigewerkschaft (GdP) geht, einen einfachen Grund: "Unser Waffengesetz ist jetzt schon sowas von dicht." Wenn ein Wasserhahn zugedreht sei, dann könne man ihn nicht noch weiter zudrehen, sagt Dicke zu SPIEGEL ONLINE. Der Ruf nach erneuten Verschärfungen sei "Ausdruck purer Hilflosigkeit". Der Anteil von Straftaten mit legalen Waffen an der Gesamtzahl der Delikte betrage lediglich 0,03 Prozent im Jahr, sagt Dicke.
Und dort hört es nicht auf. Maßgeblich an der Schaffung des neuen Gesetzes beteiligt war das UK, welches nach dem "Brexit" die EU nun verlässt. Dort sind Schusswaffen massiv reguliert und selbst für Sportschützen nicht zu bekommen. Auch Jäger haben einiges an Restriktionen. Massenmorde hat das bislang ebensowenig verhindert, wie Terrorangriffe. Daher hat Schottland mittlerweile auch Druckluftwaffen verboten...

Man verkauft den Bürger für dumm und die Medien spielen dabei eine große Rolle. Ein sehr aktiver Gegner von Schusswaffen ist der Gründer der Initiative "Sportmordwaffen". Dieser bekam zwei Mal die Gelegenheit sich ausführlich in der FAZ zu äußern und mit teilweise un- oder halbwahren Behauptungen Stimmung zu machen. Aktiven "pro-Waffenbesitz" Aktivisten war dies bislang verwehrt. Wann immer ein Politiker seine Stimme für Waffenbesitz erhebt, wird massiv Stimmung gegen ihn gemacht und der Verdacht erhoben, er sei von der "Waffenlobby" gekauft. Eine Art der Politik, die bei jenen, die eine Legalisierung von Drogen fordern oder bspw. den Führerscheinerwerb immer jüngeren Menschen möglich machen wollen, zu Empörungswellen führt, wenn man sie dort anwendet.

Selbst ein Innenminister fordert, dass die Menschen auf Schreckschusswaffen, kleinen Waffenschein und Selbstverteidigungskurse verzichten sollen. Der Schutz der Bürger sei Staatsaufgabe, dafür gäbe es die Polizei.
Jene die Polizei, die derzeit ein so hervorragendes Bild abliefert, dass sie völlig überforderte Beamtinnen die Weihnachtsmärkte beschützen lässt, die nicht mal ihre Waffen schussbereit haben und von der Ausrüstung bereits ans Limit beansprucht werden.
Der Staat, der seine Grenzen für illegalen Grenzeintritt von Millionen öffnete und jede Kritik daran erstickte. Der Staat, der einen mehrfach festgenommenen "Gefährder" und Kriminellen frei herumlaufen ließ, einen anderen Kriminellen erst zu einer Vergewaltigung und einem Mord kommen ließ. Der gleichzeitig die Gesetze gegen freie Meinungsäußerung anzieht und bei der Weigerung die GEZ zu zahlen auch mal Haft verhängt.
Der Staat und die Polizei mit Rückhalt jener Medien, die uns immer wieder pauschal Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsradikalität vorhalten, während islamischer Terror wieder und wieder schöngeredet wird, die Unterstützerzahlen in kaum einer Debatte genannt werden und wenn sofort in Frage gestellt.

Und ausgerechnet diese "Differenzierer", die vor blinder Panikmache und Pauschalurteilen, Sippenhaft und "post-faktischem Diskurs" warnen, nehmen nun Millionen von Menschen ins Visier, die unterdurchschnittlich auffällig sind und bislang nicht in Kontext mit Terror gesetzt werden konnten.
Statt dessen wurde nun ein Leiter eines belgischen Beschussamtes, der sich deutlich für die Verschärfung stark gemacht hatte, des illegalen Waffenschmuggels überführt. Er hatte Waffen, die seiner Behörde zur Zerstörung übergeben worden waren an Kriminelle verkauft.

Momentan bekommt man nach Aussage der französischen und schwedischen Polizei vollautomatische Kriegswaffen illegal für wenige hundert Euro. Weit billiger als eine legale Sportwaffe.
Daran ändert sich nichts.

Es gibt nur eine Sorte Mensch, die sich vor bewaffneten gesetzestreuen Bürgern fürchtet - und das sind jene, denen Recht und Gesetz gleichgültig sind.