Montag, 15. April 2013

Quotenstreit

Gerade in den Nachrichten zu lesen: Ministerin Ursula von der Leyen hat gegen Kanzlerin Angela Merkel und Ministerin Schröder durchgesetzt, dass die CDU die Frauenquote bis 2020 ins Programm nimmt, andernfalls hätte sie mit der Oppossition gestimmt und auch die gleichgesinnten CDU-Parlamentarier hätten gegen die Geschäftsordnung gehandelt, wie es Volker Kauder ausdrückte, und mit Grünen, Linke und SPD gestimmt.
Und jetzt nochmal vereinfacht. Die mächtigste Person in diesem Land, eine Frau, gibt einer Erpressung durch eine weitere der mächtigsten Personen in Deutschland, einer Frau, nach, gegen den Willen einer anderen mächtigen Person, einer Person, welche in der Drohung bestand, gegen Abmachungen zu verstoßen, wenn der Wille einiger weniger, demokratische Beschlüsse der Partei zu ignorieren  nicht umgesetzt werde. Ziel ist es, Frauen mehr Machtpositionen zu verschaffen, ungeachtet der nackten Zahlen qualifizierter Personen.

Noch einfacher: die drei Frauen die das Sagen haben streiten sich darüber, dass zu wenige Frauen das Sagen haben...

Aber wenn wir schon dabei sind: bei der Müllabfuhr sehe ich immer nur Männer. Ich finde, da muss eine verpflichtende Frauenquote her...

Kommentare:

  1. Frauenquote bei der Müllabfuhr? Das geht besser. Wie wär's mit Männerquote bei den Hebammen?

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    1. Dazu gab es vor einiger Zeit mal einen Bericht über die die damals einzige männliche Hebamme. Modernste Technik, völlig ausgelastet und doch von den weiblichen Kollegen und dem Verband ständig kritisiert, beobachtet und angezeigt. Mal sehen ob ich den nochmal finde.

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    2. Hab ihn gefunden.
      http://www.zeit.de/2010/28/S-Hebammen

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